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Aus einem CT-900S?
Liebe Grüße,
Eric
"Kurz nach der Wende, in einer der letzten Episoden von HAPS, war der ZDF-Fernsehkoch Max Inzinger zu Gast und erklärte den Zuschauern des DDR-Fernsehens, wie man eine Kiwi richtig isst."
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• ZodiacWuppertal
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29.01.2017, 22:28
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 29.01.2017, 22:36 von cv-technik.)
(29.01.2017, 22:27)Pionier schrieb: Aus einem CT-900S? Yupp!
Zusätzlich noch:
Display, Dolby-Schalter und ein 11 PIN Kabel.
Nun habe ich also eine CT-93 Variante erschaffen. Jetzt hat meine Seele ruh!
Morgen gehts ins Wohnzimmer, mal sehen ob alles soweit o.k. ist.
Messtechnisch ist alles im grünen Bereich.
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08.02.2017, 05:27
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 08.02.2017, 05:29 von timilila.)
Komm wieder raus (aus dem WZ) und berichte bitte ... Hast Du den orig. D-Schalter ersetzt ?
" ... ich will die Eins ..."
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Hallo,
hier mal zwei Bilder meines JVC. Allein schon wg. der Beleuchtung würde ichs immer wieder kaufen
Liebe Grüße
Thomas
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coole Teile
aber bitte beim nächsten mal noch kleiner posten
Grüsse aus München
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Klick doch 2x drauf, und Du kannst den Beamer anschmeißen ...
" ... ich will die Eins ..."
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Hallo,
ich bin hier leider noch nicht so firm mit den Bildern hier im Forum.
Hatte bei postimage die Bilder hochgeladen, Bildgr. 800 x 600 gewählt
und dann hier eingebunden.
Wie kann ich denn gleich ein größeres Bild hier rein bekommen, das man nicht erst anklicken muss?
Liebe Grüße
Thomas
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am besten mit abload.de hochladen auf 800x600 skalieren,Bildadresse kopieren und hier über "Bild einfügen" einstellen.
Grüsse aus München
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Die beiden Top-Geräte von Dual:
[img] [/img]
homeiswheremyrecordplayeris.
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Mani,
danke, genauso hab ichs ja gemacht, nur mit postimage
Liebe Grüße
Thomas
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Thomas,bei mir geht´s aber
Grüsse aus München
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08.02.2017, 12:38
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 08.02.2017, 12:38 von timilila.)
Bei mir gehts auch, deshalb der Hinweis mit der Bildgröße vom Beamer. Man kann doch auch ganz einfach mit dem Button "imgur" links unter den Smileys die Bilder loaden. Da muß nix groß scaliert werden,
solang da nicht 24Mpixel anliegen ...
" ... ich will die Eins ..."
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• Livingvinyl
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Jetzt gehts, danke für den Tipp mit imgur
Liebe Grüße
Thomas
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(08.02.2017, 05:27)timilila schrieb: Komm wieder raus (aus dem WZ) und berichte bitte ... Hast Du den orig. D-Schalter ersetzt ?
Ja, ist der Schalter aus dem 900S.
Ich konnte bisher keine Kassette vernünftig aufnehmen.
Habe ein offensichtlich unglückliches Laufwerk im CT-979!
Laufwerk hat folgende Probleme. Hier mal als klassisches Beispiel:
Mono Aufnahme Seite A: Alles wunderbar Aussteuerung 0dB, Aufnahme 0dB beide Kanäle
Selbe Aufnahme Seite B: Linker Kanal zu leise -> Aussteuerung 0dB, Aufnahme -2dB linker Kanal. Diverse Kassetten ausprobiert, alte und noch "neue" eingeschweißte. Egal ob Dolby ein oder aus.
Spiegelkassette zeigte ein leichtes "curling". Height adjustment nut des Kopfträgers "Festgerottet"!! Wie übrigens auch beim Spendergerät CT-900S!!! Vermutlich bei ALLEN, da dort nichts gefettet wurde.
Ausgebaut, gereinigt, leicht eingefettet, zusammengebaut. Dabei fiel auch gleich auf, dass die linke Andruckrolle nicht mittig läuft. Diese wurde dann vom Spendergerät getauscht. Die Bohrung der Befestigungsschraube der Bandführung wurde nicht mittig gesetzt ... na wie toll!
Laufwerk wieder ins Gerät eingebaut, eingestellt und eingestellt ... irgendwann sah ich dann so aus, wie der "alte Schwede" aus dem Film "Top Secret", weil man nur noch "curling" sieht, welches nicht mehr vorhanden ist! Ich hasse es!
Probekassette aufgenommen ... stimmt alles, zumind. Kanaltechnisch. Selbes Band am nächsten Tag nochmals aufgenommen ... hier müssen irgendwo "Gremlins" sein, anders ist das nicht zu erklären!!!! Spiegelkassette rein, alles i.O.! Aber warum zum Teufel ...? Spiegelkassette zurückgespult ... na toll! Ist doch glatt der "Keil" der das Band an der Spule befestigt rausgeflogen. Hmm? Das ist ja verdächtig!
Heute habe ich dann einfach mal aus Trotz, die rechte Andruckrolle getauscht und den Azimuth eingestellt. Eine "frische" Sony UXS komplett aufgenommen, Verstärker auf "mono" geschaltet und die Aufnahme auf Spurfehler mitgehört. War alles i.O.! Nachdem das Band komplett bespielt war, Kassette umgedreht und Abgespielt. Spurfehler! Auf "mono" Tonhöhen schwach. Diese werden stärker, je länger das Band läuft.
Irgendwie habe ich das Gefühl, als ob der Banzug zu hoch ist und die Bänder lang gemacht werden. Werde mal am Samstag die Bandzugmesskassette mitnehmen ... falls die noch Existiert.
Übrigens: Alle Schrauben am Kopf waren und 2 sind es noch, original verlackt.
Ich habe hier wirklich ein sehr unglückliches "Master Reference Laufwerk" Zuhause.
Grß
Rolf
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Also so hoch, dass die Bänder gelängt werden, kann der Bandzug wohl nicht werden. Das musst du mal mit den Händen versuchen, da brauchst du schon mehrere 10 Kilo Zug.
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Ja, ich weiß.
Mir fällt grade ein, das Gerät war "revidiert".
Der spult auch ziemlich schnell.
Was, wenn der Idlergummi falsch ist?
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• spocintosh
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09.02.2017, 22:01
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 09.02.2017, 22:04 von spocintosh.)
Dann würde die (vermutlich) Rutschkupplung trotzdem arbeiten, muss sie ja sowieso, um die unterschiedlichen Umdrehungsgeschwindigkeiten an Bandanfang und -ende auszugleichen.
Abgesehen davon ist der geringe Zug, der durch die Idler-Aufwickelteller-Verkopplung ausgeübt wird, spätestens am Capstan zu Ende, d.h. er liegt am Kopf nicht an.
Da spielt die back tension eine Rolle, entweder durch die Bremse am Abwickelteller oder die Geschwindigkeit des zweiten Capstan.
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Alle diese Gedanken habe ich auch.
Rutschkupplung ist es nicht, es ist ein Vermittlerrad.
Abwickelbremse gibt es nicht. Auf- und Abwickeslseite sind identisch aufgebaut. Sobald die Bremsen und Idler von den Wicklern weg sind, sind die Wickler leichtgängig.
Spiegelkassette zeigt einen ruhigen Bandlauf, nichts auffälliges.
Werde morgen mal das Idlerwheel, welches ich neu "Bestückt" habe, Einbauen. Besser noch die ganze Einheit.
Der Fingertest zeigt allerdings schon, dass der 979 stärker zieht, als der 900'er. Was da wohl falsch läuft. Alles sehr sonderbar.
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• spocintosh
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09.02.2017, 22:55
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 09.02.2017, 22:57 von spocintosh.)
(09.02.2017, 22:51)cv-technik schrieb: Sobald die Bremsen und Idler von den Wicklern weg sind, sind die Wickler leichtgängig.
Da muss schon ein Fehler sein. Der Abwickel muss immer irgendwie gebremst sein. Fehlender Bremsfilz ?
Das würde dein Problem bereits hinreichend erklären.
Schneller Test:
Mal rudimentär mit dem Finger bremsen. Wenn die Wiedergabe dann besser wird, hast du deinen Fehler gefunden.
Bremsfilz nachrüsten - fertig.
Nach dem, was ich von Pio-LW kenne, würde es mich nicht mal wundern, wenn sie die Bremse ab Werk "vergessen" haben.
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(09.02.2017, 22:51)cv-technik schrieb: Auf- und Abwickeslseite sind identisch aufgebaut.
Sind sie nicht. Unter dem Auf- und Abwickeldorn befinden sich unterschiedliche Druckfedern. Diese erzeugen die unterschiedliche Bremsmomente für beide Wickeldorne.
Spok, der Aufwickeldorn hat keine Rutschkupplung. Die unterschiedlichen Umdrehungsgeschwindigkeiten werden über das Idlerreibrad (was durchrutscht) ausgeglichen.
VG Ralf
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Na, und schon ist der Spezi zur Stelle. Kann nicht mehr lange dauern und das Problem ist gelöst.
Auch mal schön zur Abwechslung...inmitten des ganzen Wintergemetzels hier.
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10.02.2017, 14:17
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 10.02.2017, 14:25 von Klangstrahler.)
(09.02.2017, 23:57)System-64 schrieb: ...
Spok, der Aufwickeldorn hat keine Rutschkupplung. Die unterschiedlichen Umdrehungsgeschwindigkeiten werden über das Idlerreibrad (was durchrutscht) ausgeglichen.
VG Ralf
Haha, wers glaubt!
Ein rutschender Idler wäre ein Grund, warum der Idler zu schnell abnutzt. Und ein mechanischer Fehler!
Dem ist aber nicht so. Der Idler läuft so schlupffrei wie möglich, da er sonst Gleichlaufschwankungen verursachen könnte. Hält man den Aufwickeldorn fest, sollte auch der Wickelmotor stehen bleiben. Das Wickelmoment wird durch das Dehmoment des Motors erzeugt - nicht durch einen rutschenden Idler! Daher auch die Elektronik mit verschiedenen Strömen für Umspulen und Aufwickeln.
Das Prinzip erkennt man natürlich am besten bei Laufwerken, die anstatt Idlergummi einen Zahnradantrieb nutzen, wo nichts rutschen kann. Das läuft dann theoretisch verschleißfrei, nur eben nicht so sanft und leise wie ein gummibereifter Idler.
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(08.02.2017, 12:23)saabfahrer schrieb: Die beiden Top-Geräte von Dual:
[img][/img]
Bemerkenswert finde ich, dass ein Digitalzählwerk mit Analogzapplern und ein LED-Pegeldingsbums mit einem mechanischen Zähler kombiniert wurde.
Seltsam, oder bin ich paranoid? Kann auch sein...
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
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Olaf
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Zu Zeiten des C 839 waren LED Ketten hochmodisch, aber digitale Zählwerke in dieser Preisklasse noch kein Standard.
Die Serie des C 844 sollte dagegen optisch demonstrieren, dass gute Tapedecks eine echte klangliche Alternative zu Bandmaschinen.sein können.
Darum hatten alle Modelle außer dem Autoreversedeck C-828 wieder Analogintrumente.
Ich hatte um 1990 bieii einem Karlsruher Händler die letzte verfügbare 839er Frontplatte in Silber bestellt. Kostete genau 50,-DM.
Ist heute noch eingelagert. Habe zwar keinen mehr, aber man weiß ja nie, was einem so einfällt.
Außerdem noch eine C 844 Frontplatte glech mitbestellt, aber dann anders überlegt u. nicht abgeholt. War mir mit 150,-DM dann doch zu teuer.
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10.02.2017, 16:12
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 10.02.2017, 16:43 von System-64.)
(10.02.2017, 14:17)Klangstrahler schrieb: Ein rutschender Idler wäre ein Grund, warum der Idler zu schnell abnutzt. Und ein mechanischer Fehler!
Wers glaubt.
Bei der Wiedergabe dreht der Aufwickeldorn mit verschiedenen Umdrehungen. Am Anfang einer Cassette dreht der Aufwickeldorn schnell und am Ende der Cassette langsam.
Diese unterschiedlichen Umdrehungszahlen müssen durch das Laufwerk ausgeglichen werden. Dafür wurden am Anfang der Cassettentechnik Rutschkupplungen verwendet. Später übernahmen die Idlerräder diese Aufgabe. Einige Hersteller (Pioneer, AKAI) haben bis zum Schluss das Idlerprinzip verwendet. Das Idlerrad übernimmt die Aufgabe der Rutschkupplung. Aus diesem Grund sind die Laufflächen an den Aufwickeldornen immer glatt und haben keine Riffelung, wie viele Motorwellen.
Einige Hersteller haben Zahnrad und Idlerrad gemeinsam verwendet (TEAC). Warum wohl?
Nakamichi hat sogar beim Idlerantrieb Rutschkupplungen auf den Wickeldornen verwendet.
(10.02.2017, 14:17)Klangstrahler schrieb: Der Idler läuft so schlupffrei wie möglich, da er sonst Gleichlaufschwankungen verursachen könnte.
Dann hat AKAI bei ihrem GX-75II ja alles falsch gemacht .
Der Zahnradantrieb arbeitet nach einem anderen Prinzip.
Beim Zahnradantrieb werden die unterschiedlichen Umdrehungen durch die Andruckrolle (größerer Andruck) und einer geringeren Motorspannung erzeugt.
Die Andruckrolle gibt nur so viel Band frei, wie sie transportiert. Der Aufwickeldorn hat nicht die Kraft, mehr Band zu bekommen und bremst dadurch den Motor ab.
Darum ist diese Antriebsart auch nicht sehr bandschonend und wurde von einigen Herstellern (siehe oben) nicht verwendet.
Beim direkt angetriebenen Aufwickel, steuert eine aufwendige Elektronik die Umdrehungszahlen des Motors.
VG Ralf
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