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21.09.2016, 19:18
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 21.09.2016, 19:31 von airmax78.)
Hallo allerseits,
wie versprochen, geht es nun hier weiter mit der Wiederbelebung der inzwischen eingetroffenen DCC 900 Decks. Alle Geräte leiden unter leckende SMD Elkos auf der Kopfverstärkerplatine (read/write print) und der Digitalplatine.
Erstmal gibt es ein paar unschöne Vorher-Fotos, der Rest kommt dann nach und nach...
Es geht langsam wieder bergauf: 2 read/write Module haben inzwischen neue Elkos erhalten, erste Tests sind vielversprechend... die alten Andruckrollen landen ohne Umweg in die Tonne.
Grüße,
maurice
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• Jottka, , , , dedefr, HiFi1991
(21.09.2016, 19:18)airmax78 schrieb: die alten Andruckrollen landen ohne Umweg in die Tonne.
Gibt es denn passenden Ersatz?
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Heidewitzka.....das sieht ja schlimmer aus als auf den Headamps von den DAT Recordern.
Das hat sich ja teilweise schon richtig durchgefressen.
Was machst du denn mit der braunen Pest an den SMD Widerständen und den Transis ? Ist das nur oberflächlich und lässt sich noch entfernen ?
Ich wünsche dir jedenfalls viel Erfolg
Es gibt so Tage, da wirst du mit dem Kopfschütteln einfach nicht fertig.
LG aus HH
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So schlimm sah ja nicht einmal das Digital-/Servo-Board meines AIWA XD-S1100 aus. An den Stellen wo sich schon Grünspan gebildet hat sind die Leiterbahnen und Durchkontaktierungen meist komplett weggeätzt. Diese SMD-Elko-Pest scheint wohl sämtliche Geräte, die in den frühen 90ern produziert wurden, heimgesucht zu haben. Und das völlig unabhängig vom Preis. Selbst ehemals sündhaft teure Geräte wie der SONY PCM-2000 sind davon betroffen.
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Hallo allerseits,
ja, der erste Anblick der Leiterplatten ist in der Tat wenig erbaulich, da möchte man am liebsten gleich alles einstampfen, zumal es hier multilayer sind, und das Eleltrolyt garantiert auch zwischen den Schichten gekrochen ist. Nach einer Putzorgie mit Zahnbürste, Kontakt WL und Kontakt LR ist das Ergebnis verblüffend: nach einer Behandlung mit Fluxi FL 88 nehmen die Lötpads sogar wieder Lötzinn an... ich dachte erst, dass da garkein Kupfer mehr ist... So sind bereits 2 read/write Platinen wieder funktionsfähig, eine dritte ist in Arbeit... immer wieder unterbrochen durch ausgiebige Trocknungsphasen, so kann man das freundliche Herbstwetter optimal nutzen. Von 5 Geräten sind 2 jedoch von vorne herein irreparabel: Köpfe defekt. Es gibt leider keine Erfolgsgarantie, man ist heute leider rd. 10 Jahre zu spät dran... diese Elkopest war in der Tat Anfang der 90er herstellerübergreifend ein Thema... zahllose Camcorder hatten dasselbe Leiden. Die Andruckrollen hatte ich vor längerer Zeit bei Pollin gekauft Nr. 105-075-03, diese mit je einer Nylon Unterlegscheibe (2mm Innendurchmesser, gibts im Modellbaubedarf) versehen, so passt das Axialspiel der Rollen und der Bandlauf ist tadellos.
Grüße,
maurice
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Heute ist bei mir auch so ein DCC 900 eingetroffen. Erster Test: Pre-recorded DCC und selbst aufgenommene spielt er bis auf einige sehr kurze Aussetzer (weniger als eine Sekunde) eigentlich problemlos. Bei analogen Kassetten ist der rechte Kanal jedoch viel leiser als der linke, was man auch bei der Pegelanzeige sieht. Ich hatte schon mal gelesen, dass das ein weitverbreitetes Problem ist, aber bei meinem anderen Deck (Philips DCC-91 im Midi-Format) traten diese Probleme (bislang nicht auf.
Das DCC 900 sieht optisch 1a aus, darum möchte ich es eigentlich behalten. Sind die Probleme bei der Wiedergabe auch auf die leckenden Elkos zurückzuführen?
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Ich hatte in all den Jahren bis jetzt erst 2 DCC`s zur Reparatur am Tisch, aber beide male waren es ausgelaufene SMD-Elko`s.
Bei beiden die Elkos auslöten, Print reinigen, elko einlöten, und es hat wieder funktioniert.
Und ja klar die Andruckrolle reinigen nicht vergessen (na klar so lange sie in Ordnung ist)
Sonst hatte ich persönlich noch keine anderen Probleme mit DCC Geräten.
Grüße
Gerry
Einer kann wirklich nicht alles wissen, aber man kann Wissen zusammenlegen. Dann haben alle etwas davon 
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• wortgefecht
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16.01.2021, 17:08
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 16.01.2021, 17:11 von yamahamx1000.)
Hallo Leute mein Bekannter hat für menien Bekannten am Philips DCC 900 die smd elkos getauscht, Dcc spielt ca 20 min, dann
kam Fehlermeldung ini error, dann hilt nur Stromlos machen eine Weile warten dann geht wieder, nach einlegen einer DCC reading
danach Meldung No Casette. Platine leicht angegriffen durch auslaufende Elkos. Hatte das noch reinigen können
gruss yamaha
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• HiFi1991
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Hallo yamaha,
es gibt im Laufwersschacht filigrane Tastschalter, damit das Deck erkennen kann, was es vor sich hat. Diese Tastschalter sind immer mal wieder für Überraschungen gut: entweder klemmen die Taststifte, oer die Mikroschalter selbst haben Kontaktprobleme. Der abgebildete Zustand der Kopfverstärkerplatine ist aber inzwischen mehr als kritisch: diese müssen zuerst penibel gereinigt werden, damit keine alten Elekrolytreste zurückbleiben, dann sind garantiert noch irgendwo ein paar Durchkontaktierungen weggegammelt, auch die SMD Trimmpotis sind oft hinüber.
Grüße, maurice
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• yamahamx1000
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Hallo habe meinem Bekannten geraten das DCC 900 zu Mickeleit Dat zu senden. Spielt jetzt tadelos.
gruss yamaha
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07.10.2021, 10:33
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 07.10.2021, 12:12 von scope.)
Die "gepulverten" Philips Geräte aus dieser Zeit erfreuen sich wohl dezent formuliert keiner großen Beliebtheit unter denen, die sich heute noch 44cm Hifi Bausteine in die Stube stellen...Interessenten gibt es aber anscheinend dennoch, wie man anhand der "beendeten Auktionen" abwägen kann.
Warum ich mich hier melde, und was mich interessiert: Welche Summe verlangt ein Gewerbetreibender (in diesem Fall Mickeleit) für eine Rep. , bei der so viel "rekonstruiert" werden muss?
Entweder verkauft sich die Firma hoffnungslos unter Preis, oder die Kunden sind in das Gerät derart verknallt, dass sie fast alles bezahlen....Wenn es ein Nakamichi RX505 wäre, dann würde ich hier sicher nicht nachfragen, aber so? Wie funktioniert das?
Interessant ist in diesem Zusammenhang auch der Umstand, dass Beschädigungen auch noch Wochen oder Monate(!) nach der Säuberung & Reparatur wiederkehren können, da auch die Durchkontaktierungen betroffen sind und unter den IC der Fraß ggf. nicht aufhört. Gewerbetreibende müssen darüber hinaus afaik eine Garantie auf die Arbeit leisten.
Kann das wirtschaftlich überhaupt funktionieren?
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08.10.2021, 06:48
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 08.10.2021, 07:00 von yamahamx1000.)
Hallo beide Boards revidiert, smd Elko getauscht, laufwerk ausgebaut, Preis 270 Euro.
Gibt auf Reperatur 6 Monate Garantie. Mickeleit macht gut Arbeit hat vor 2 Jahren meinen
Sony DTC 77 ES reperiert, war allerhand zu reperieren. Preis der Reperatur 310 Euro.
Gruss yamaha
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(07.10.2021, 10:33)scope schrieb: (...) Gewerbetreibende müssen darüber hinaus afaik eine Garantie auf die Arbeit leisten. (...)
Klugscheißermodus an: Du wirst wohl die gesetzliche Gerährleistung meinen. Klugscheißermodus aus.
Und ja; der Gewerbetreibende kann die gesetzliche Gewährleistung auf seine Arbeit nicht ausschließen.
"Bevor du zwei Noten spielst - lerne erstmal eine Note zu spielen - und spiele keine Note,
bevor du nicht einen guten Grund dafür hast." (Mark Hollis)
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08.10.2021, 08:10
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 08.10.2021, 08:13 von scope.)
 Yamaha:
Danke für die überaus detaillierte Antwort.
310 Euro halte ich für "vertretbar" aus Sicht des Anbieters. Nicht wirklich nachvollziehen kann ich die Bereitschaft des Besitzers, solche Beträge in ein Gerät dieser "Qualitätsklasse" zu investieren. Das kann eigentlich nur mit Liebe (Geschenk der Ehefrau oder irgendwelche ideellen Werte) erklärt werden.
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Hallo der Sony DTC-77 ES hat damals 3000 DM gekostet. Habe das Gerät öfteres noch im Gebrauch
Die Reperatur war mir das auf jedenfall die 300 Euro wert. War ganz viel zu reperieren. Läuft jetzt ja wieder wie neu.
Genau mit den DCC meines Bekannten hat noch 20 Stück orginal verpackte DCCs und viele aufgenommene DCCc
Gut das eine Firma wie Mickeleit die die alten Geräte wieder reperieren können. unter normalen Umständen
laufen die wieder einige Jahre.
Gruss yamaha
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• HVfanatic
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Der DTC-77ES ist ein DAT, und kein DCC Recorder....und er wurde (Gott sei Dank) nicht von Philips gebaut. 
Ich ging fälschlicherweise davon aus, dass es sich um den Reparaturpreis für einen Philips DCC handelt, um den es hier gerade geht.
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Ich selbst habe auch noch einen DCC730 und einige Leerbänder, ich fand das System damals mal cool verbindet es doch die mechanische Einfachheit der CC mit den Vorzügen digitaler Aufnahme. Leider fühlt sich die Bedienung zu sehr nach CC an (Das ganze Bedienkonzept ist gruselig) mit seinen beiden Seiten und den geplanten, aber fehlenden Funktionen. Der Leadin wird z.B. nicht wirklich benutzt (es war kein Platz mehr im ROM für den Code dafür) und somit wissen die Decks bei selbst aufgenommen DCCs nicht vor dem Abspielen, was auf dem Band ist...so geht digital halt nicht. Und bei vielen meiner selbst aufgenommen Bändern stellen sich nun nach etwa 9 Jahren die ersten Dropouts ein...
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Naja ohne Grund hat das ganze nicht ein Aussenseiterdasein geführt.
DAT war einfach das überzeugendere Design in dem Fall.
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Philips hatte nie die Absicht, mit DCC gegen DAT zu konkurrieren, weder technisch noch preislich. Es ging vielmehr darum, noch erschwingliche Eigenaufnahmen in hoher Qualität erstellen zu können (ja, es gab damals noch keine bezahlbaren CD Brenner) mit einem Gerät, das "nebenbei" auch noch die bereits vorhandenen CompactCassetten abspielen konnte. Man hoffte in der Tat, sogar die Musikindustrie damit von der ollen CompactCassette wegzubekommen, eigens für sie gab es ja die ganzen features, welche dem Privatanwender (vermutlich bewusst) verwehrt blieben. Durch die Abwärtskompatibikität zur CompactCassette waren aber auch gleichzeitig die Grenzen des Systems in Stein gemeisselt, vor allem die elend langen Zugriffszeiten. Dropouts kenne ich bei DCCs bis heute nicht, weder bei industriell vorbespielten Medien, noch bei Eigenaufnahmen. Lediglich einige Fremd-DCCs neigen zum Pfeifen, dies ist aber der durchaus lösbaren Problematik mit dem weissen Andruckfilz geschuldet.
Grüße, maurice
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(08.10.2021, 11:42)scope schrieb: Der DTC-77ES ist ein DAT, und kein DCC Recorder....und er wurde (Gott sei Dank) nicht von Philips gebaut. 
Ich ging fälschlicherweise davon aus, dass es sich um den Reparaturpreis für einen Philips DCC handelt, um den es hier gerade geht.
Hallo ich weiss der Dat gehört mir und wurde auch bei Mickeleit gewartet.
und der DCC 900 gehört meinem Bekannten auch bei Mickeleit gewartet.
Der erste beitrag von den Revidierten Boards und den SMD Elkos wurde beim DCC 900 gemacht.
gruss yamaha
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Vielleicht war ja damals bei der Aufnahme der Kopf nicht ganz sauber.
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Moin,
hat zufällig noch jemand einen funktionierenden Kopf für den P-900 und mag den abgeben?
Oder gibt es eine Adapterplatte für den Kopf vom P-951 oder P-170?
Habe zum Tausch DCC Teile…
Einen lieben Gruß
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Da suchst du wohl das Heu im Nadelhaufen .... oder wie ging der Spruch ...
Einen DCC-Tonkopf wird man dir wohl nur anbieten, wenn dessen Gerät absolut nur noch als ein Ersatzteilspender zu gebrauchen ist.
Als einen DCC-Nutzer würde ich ansonsten aber so einen Kopf hüten wie meinen Augapfel.
Mitte der 1990er Jahre bestellte ich mir bei einem RFT´ler einen Kopf für ein Technics RS-DC10, welcher baugleich mit dem Philips DCC900 war (DCC wurde ja im Technics/Philips Joint Venture entwickelt).
Der Kopf hatte alleine schon 449,- DM gekostet.
Dennoch wünsche ich dir weiterhin viel Erfolg/Glück bei deiner Suche
P.S.:
Meinen DC10 habe ich vor guten 15 Jahren wohl noch frühzeitig verkauft, denn wenn ich das hier so über den ausgelaufenen SMD-Elkos lese ...
An meinem Deck war erst der Tonkopf defekt und als ich ihn erneuerte häuften sich die Defekte.
Daran ist dann 2x bei dem Einschalten eine Rectifier-Diode auf dem Trafo-PCB durchgebrannt. Erst als ich sie beim 3ten Mal gegen eine Strom-stärkere tauschte, hatte ich Ruhe damit.
Dann fiel ein Kanal aus.
Gefunden hatte ich daraufhin eine durchgebrannte Durchkontaktierung auf einer der beiden DA-/AD-Steckkarten die ich dann mit einer Litze brückte.
Daraufhin brannte ich mir sämtliche DCCs auf CD und verkaufte das Ding.
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Nunja, ich weiß. Darum frage ich ja…
Manchmal hat jmd. sowas liegen und braucht es nicht.
So wie ich den Kopf für den 951 oder 170 von Philips.
Diese Elko Pest gibt es ja schon lange
Wenn irgendwie Platz ist dann baue ich Marken Becherelkos ein. Die gibt es heute in Miniatur.
So dass SMD Elkos nicht mehr notwendig sind.
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(08.10.2021, 11:42)scope schrieb: Der DTC-77ES ist ein DAT, und kein DCC Recorder....und er wurde (Gott sei Dank) nicht von Philips gebaut. 
Ich ging fälschlicherweise davon aus, dass es sich um den Reparaturpreis für einen Philips DCC handelt, um den es hier gerade geht.
Der DCC 900 und die tragbaren Abspielgeräte wie z.B. DCC 170 und DCC 175 wurden ebenfalls nicht von Philips produziert, sondern kamen von Marantz.
Ich konnte von 5 DCC 900 immerhin 3 instandsetzen, die anderen beiden hatten, rate mal, ebenfalls defekte Tonköpfe, ein absolutes K.O.-Kriterium.
Köpfe vom DCC 951 (aka DCC 730) oder vom DCC 170 passen nicht und können auch nicht angepasst werden, entsprechend aussichtslos dürfte, wie von den Vorrednern berits angedeutet, die Suche nach Ersatz werden. Ich habe bereits vor Jahren sämtliche DCC-Brocken entsorgt und spare mir den Platz für die (wieder) funktionierenden Geräte auf.
Grüße, maurice
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