Old Fidelity - HiFi Klassiker Forum

Normale Version: Tonarmklang, Bodenblechklang und der Einfluss von Tonarmlagern: Was ist dran?
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(29.11.2025, 22:49)hpkreipe schrieb: [ -> ]Zu Beitrag #166,

der ist doch wirklich ohne Design in den. Erkaufgebracht worden, diese externe Steuereinheit, die nichts mit dem Hauptgerät gemeinsam hat, 

Das ist eine Reminiszenz an den SP10 MkII ... der kam mit demselben Netzteil-Kistchen. 

Das macht es nicht schicker ... aber klassischer.
Mein Dreher, dessen Chassis aus schwerem Gusseisen gefertigt ist, der ist über jeden Zweifel erhaben.  Floet


[Bild: img-7168fiu40.jpg]
Hat der über "Dreher" hinaus noch irgendeine Art von Hersteller-/Modellbezeichnung und/oder Geschichte?
Viel weiß ich nicht über das Teil, die Zarge war kaputt. Ich habe ihn umgebaut das er besser zum Rest der Anlage passt.  Floet

https://www.vinylengine.com/library/teks...-901.shtml

[Bild: dscf9582s6kbw.jpg]

[Bild: img-0780-dxo1600wqsxn.jpg]
(29.11.2025, 19:06)Pufftrompeter schrieb: [ -> ]Ein SP12 fasziniert in erster Regel dadurch, arschteuer zu sein ... 

Nicht wirklich, mein vor ein paar Wochen in Japan geschossener SP12 hat mich inkl. original Zarge und Haube 92,55€ gekostet (logo kommt da noch Versand, Steuer usw. dazu).

Um beim Thema zu bleiben Wink3
Ich höre keinerlei Unterschiede zwischen Tonarm, Tonarmlager, Füßen what ever. 
Interessiert mich auch nicht, dafür SEHE ich die Unterschiede, was für mich deutlich wichtiger ist.
AtSensor: wie hast Du den "Leuchtring" am Plattenteller realisiert?
Das Ergebnis gefällt mir
Hallo, bzw. wie hat Herr Mc Intosh das realisiert?.......

Ich tippe mal auf eine Menge grüner LEDs unter dem Teller.

Hi
Sieht aber Klasse aus ,dickes Lob (trotz der etwas grellen Farbe)  Thumbsup
Gefällt  LOL
Der Teller ist aus mehreren Plexiglasscheiben selbstgebaut, von außen angeraut. Es war für mich nicht so einfach den Tellerrand ohne Sandstrahler so zu bearbeiten und zu beleuchten das der Teller ringsherum gleichmäßig leuchtet. Ich hätte mir beim fotografieren mehr mühe geben sollen, der Spott in der Mitte, ist in Natura nicht so hell.
Hallo, sowas ist "arschteuer", tastet mMn korrekt ab, klingt aber auch nicht..... anders..... als.

[Bild: Dereneville-Tang.jpg]
Warum einfach, wenn es auch umständlich geht... Floet
Das ist der Tonarm von Rainer Horstmann.

Mit Rainer hatte ich vor Jahren einige Male telefoniert. Der ist ein sympathischer Perfektionist. 

Und ehrlich: Der baut solche Sachen ohnehin nicht für euch oder mich ....
Das Problem waren, sind , und bleiben die "Scheiss" Platten. Wink3

Ist halt so....
Wo er recht hat...das Medium gibt einfach nicht mehr her!
Aber der "Scheiss",macht sie wiieder symphatisch
Ich bin nicht sicher, ob das das in diesem Thread richtig herauskan:

Die Schei8platten klingen erstaunlich unschei8e. Was aber garantiert nicht daran liegt, dass sie doch nicht so schei8e sind, sondern daran, dass unser Ohr so GROTTENFUERCHTERLICH SCHLECHT hoert, dass nicht mal der kratzende Kiesel in der Rille da allzuviel Schlimmes anrichten kann.

40-50dB Geraeuschspannungsabstand? 15-20dB Kanaltrenung? Klirr im %-Bereich ... Knistern, Knacken, Eiern, Achterbahn? Abgenutzte Lackfolie? Schlecht geschnittene Platte? Loch ausserhalb der Mitte? Alles egal ... wir hoeren's uns schoen mit unserem Traktoristen-Gehoer.

Deswegen: Holzohr sei wachsam bei den Klangerweckungsphantasten, Graswachsenhoerern und Geraetebasentaliban ... die Chance ist gross, dass die zwar alles hoeren, aber ueberhaupt nix davon wirklich da ist. Naja - ehrlicherweise ist die Chance, dass das alles bloss sinnbefreiter Mitteilungsddrang ohne Substanz ist, sogar RIESENGROSS und am Ende klingt ein Dreher dann doch exakt wie der andere.

Das waere nicht das erste Klangkartenhaus, das sich als Wolkenkuckucksheim entpuppt ...

Oder doch nicht?
Oh, das ist aber interessant.
Danke.
Eine Schallplatte ist messtechnisch der CD weit unterlegen. Warum greifen trotzdem so viele zu der Schallplatte? Wegen dem Knistern? Oder weil Mono-Bass so genial ist?
Oder sind es die speziellen Regeln für eine Vinyl-Taugliche-Abmischung?

Das schreibt ChatGPT:

Beim Mischen für eine spätere Vinyl-Pressung gelten einige spezielle Regeln, weil das Schneiden einer Schallplatte physikalischen Einschränkungen unterliegt. Hier sind die wichtigsten Faktoren, die du in der Musikabmischung berücksichtigen solltest, damit das Mastering-Ingenieur beim Vinylschnitt ein optimales Ergebnis erhält:

?️ 1. Tieffrequenzen sauber halten
  • Mono im Bassbereich (typisch unter 150–200 Hz): Stereobass oder starke Phasendifferenzen können die Rille zum „Springen“ bringen.
  • Kein übermäßiger Subbass (< 40 Hz). Sehr tiefe Frequenzen nehmen viel Platz ein und erschweren das Schneiden.
? Tipp: Bassdrum und Bass klar trennen, Maskierungen vermeiden.

? 2. Stereobreite kontrollieren
  • Extreme Stereoeffekte (besonders bei tiefen Frequenzen) können physikalisch nicht sauber geschnitten werden.
  • Breite Effekte lieber in den Mitten/Höhen, nicht im Fundament.

? 3. Lautheit moderat halten
  • Vinyl verträgt keine extrem komprimierten oder limitierten Master wie moderne Digitalreleases.
  • Zu hohe Lautheit führt zu Verzerrungen oder einer zu flachen, leisen Platte, weil der Schneidtechniker Pegel wieder reduzieren muss.
? Dynamik ist willkommen. Spitzen dürfen vorhanden sein.

? 4. Mitten- und Hochtonkontrolle
  • Übermäßig scharfe S-Laute oder „Zischeln“ zwischen 5–10 kHz verursachen Verzerrungen beim Schneiden.
  • Gitarren oder Hi-Hats mit harten Transienten vorsichtig bearbeiten.
? De-Essing sorgfältig anwenden.

? 5. Arrangement und Lautheit über die Songlänge
  • Vinyl hat weniger Platz je weiter außen bzw. innen man sich befindet:
    • Außenrille: bessere Qualität, höhere Pegel möglich.
    • Innenrille: schlechtere Auflösung, stärkere Verzerrungen.
? Besonders laute, dichte oder sehr brillante Songs möglichst außen positionieren (Layout entscheidet später das Label, aber die Mischung sollte es berücksichtigen).

? 6. Phasenlage beachten
  • Phasenprobleme werden auf Vinyl stärker hörbar als digital.
  • Insbesondere bei breit gemischten Drums, Gitarren oder Synths sicherstellen, dass keine Auslöschungen entstehen.

?️ 7. Keine übermäßigen Korrekturen erwarten
  • Der Schneidingenieur kann zwar korrigieren (Elliptischer EQ, Hochpass, etc.), aber je weniger er eingreifen muss, desto besser klingt es.

?️ 8. Referenz: “Vinyl-Master" deutlich anders als Digital-Master
Viele Labels verlangen zwei Master:
  • Digital Master (laut, breit, modern)
  • Vinyl Master (mehr Headroom, weniger Bassbreite, mildere Höhen)

? Checkliste für eine vinylfreundliche Mischung
  • Bassbereich mono und kontrolliert
  • Keine extremen Stereoeffekte oder Phasenprobleme
  • Moderate Lautheit, großzügige Dynamik
  • Sanfte Höhen, keine aggressiven S-Laute
  • Transienten sauber, nicht überbetont
  • Arrangement nicht übermäßig dicht im Innenrillenbereich
  • Keine unnötigen Subfrequenzen < 40 Hz
  • Sicherstellen, dass das Mastering nicht durch Überkompression eingeschränkt ist


Meine These ist, dass die Schallplattentechnik über 70 Jahre Zeit hatte um einen "Ohrenscheichelnden" Sound zu entwickeln, trotz technischer Schwächen. Die technischen Schwächen der Schallplatte erzwingen auch heute andere (bessere?) Abmischung. Dagegen ist digitale Abmischung eine Tortur für dynamik liebende Ohren, durch Konzentration auf möglichst größte Lautheit auch auf Bluetooth-Mono-Dosen. 

Feuer frei, zerpflückt die These Thumbsup
Zitat:Eine Schallplatte ist messtechnisch der CD weit unterlegen. Warum greifen trotzdem so viele zu der Schallplatte?

Warum springen so viele laufend mit dem Fallschirm aus Flugzeugen?

Warum halten sich so viele einen Gepard als Haustier ?

So viele Fragen.....

Zitat:Feuer frei, zerpflückt die These [Bild: thumbsup.gif]

Die ist einfach nur "doof".   Lipsrsealed2
(01.12.2025, 19:34)scope schrieb: [ -> ]
Zitat:Eine Schallplatte ist messtechnisch der CD weit unterlegen. Warum greifen trotzdem so viele zu der Schallplatte?

Warum springen so viele laufend mit dem Fallschirm aus Flugzeugen?

Warum halten sich so viele einen Gepard als Haustier ?

So viele Fragen.....

Zitat:Feuer frei, zerpflückt die These [Bild: thumbsup.gif]

Die ist einfach nur "doof".   Lipsrsealed2

Warum hältst Du diese These für "doof"?
Weil sie einfach nicht stimmt.
Der "loudness war" ist bei der CD nicht "per se" mitgekauft. Die vielen Defizite der Platte aber schon.

Und leider gibt es auch Alben, die als Schallplatte zu sehr auf Kante gemacht wurden, was Probleme bringt, während das Album auf cd zwar ebenfalls am Limit
steht, aber trotzdem sehr beeindruckend klingt.

"Poogie Bell, Suga Top" ist so eins.

Es gibt alles so, und so, aber den "Mist", den die Platte nun mal mit sich bringt, hat man immer. Und dann dieses Gehampel mit den Hüllen. Das muss man halt "zelebriere"....Nicht meine Welt.

Ist halt so.

Jetzt mal zu den wirklich interessanten Themen: Wer hat denn einen Gepard zu Hause? Wink3
(01.12.2025, 20:07)scope schrieb: [ -> ]Jetzt mal zu den interessanten Themen: Wer hat denn einen Gepard zu Hause? Wink3

Nee, meiner ist gerade Fallschirmspringen!
Puh…anstrengender Thread.
Es muss nicht immer alles Sinn machen, schon gar nicht für „andere“.
Manchmal machen vermeintliche Extras auch einfach nur Spaß und Freude.
Dann haben sie eigentlich schon ihren Zweck erfüllt.
Vielleicht alles mal etwas lockerer sehen und nicht immer eine Religion daraus machen.


Grüße
Andreas
(01.12.2025, 20:07)scope schrieb: [ -> ]Der "loudness war" ist bei der CD nicht "per se" mitgekauft. 

Nur dank CD konnte es "Loudness War" Exzesse geben.

Ich finde die gleiche Musik aus der Rille entspannender als das digitale Streamen. Möglicherweise liegt es an der notwendigen Abmischung für Schallplatte. Zusätzlich ist die Wiedergabetechnik für in Schallplattenrillen konservierte Musik über die Jahrzehnte für das Ohr des Konsumenten angepasst worden. Zwei Punkte, die das alte Medium nach wie vor lebendig halten.

Und dann ist noch das ganze "Brimborium" um Schallplatte: Tonabnehmer, PhonoPre, Plattenteller Auflage usw. - wo kann das Mann-Kind sein Spieltrieb (außer Auto/Motorrad) sonst ausleben...

Zu deiner Frage: Den letzten Geparden hat mein Opa aus dem Bach in seiner Heimat gefischt:
[Bild: _2.__Gepardenforelle-21f1588b14166ddd.jpg]
Kopfzeichnung und Punkte deuten eher auf Leopard, ein Gepard sieht einfach "anders" aus. Eingeschnittene Schwanzflosse deutet auf Lachs, mithin ist das ein Leolachs.
Was es tatsächlich gibt und viele vielleicht nicht wissen - es gibt nicht nur einen Tigerfisch, in Afrika, imposantes Vieh, sondern auch eine "Tigerforelle", welche eine Kreuzung von BAchforelle (Brown Trout) und Bachsaibling (Brook Trout) darstellt. Sehr schöner Fisch, habe ich selbst jedoch noch nie in natura gesehen....
https://a-z-animals.com/media/2023/01/sh...870036.jpg
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