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CD-Spieler für olle Silberlinge
#1
Nabend Leute,

dieser Tage hatte ich ein Körbchen voll CD's bekommen und einige davon können
nicht gelesen werden.
Mal ist die eine, mal die andere Seite verkratzt bzw. die Silberschicht hat nen
leichten Schleier.

Waren es nicht die Revox-Player, die sogar durchbohrte Scheiben lesen konnten?
Gebraucht sind die ja inzwischen erschwinglich.

Gibts noch andere Wunderknaben für solche Problem-CD's ?

Würde mich freuen, wenn jemand Infos bzw. Erfahrungen dazu hätte.

Gruß Matze
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#2
Der Wunderknabe nennt sich CD Rom LW + PC + Software.
Entsprechende Software kann durch mehrfaches lesen defekter Stellen (also nicht in Echtzeit) bessere Ergebnisse erreichen. Zaubern kann aber auch diese Lösung nicht.

Wenn erfolgreich eingelesen wurde, kann man das image dann auf einen CDR schreiben.
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#3
Hallo
Löcher in der CD? Sollte für keinen CD Spieler ein Problem sein .... diese sind nämlich auf etlichen Prüf CDs vorhanden.
Natürlich sollten die nicht sooooo groß sein.
Ich würde erst einmal die Scheiben gründlich reinigen und notfalls in den Froster packen.
Eine einfache günstige Methode, wenn es klappt. Dann auf Festplatte sichern.
mit spuelmittel eine cd heil machen so gelingt es
Vor vielen Jahren habe ich dieses Tool genutzt. Hat gut bei gebrannten Audio CDs mit Fehlern funktioniert.
h2cdimage
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#4
Hallo ihr beiden,

vielen Dank schonmal, werde morgen wieder beigehn.

Bis jetzt hab ich CD Recovery + IsoBuster getestet, CDRec. findet nichts u. Isob. hat immerhin
die Anzahl der Titel erkannt.
Vielleicht sollte ich morgen mal den DVD-Brenner statt des CD-Brenners einsetzen und testen.

Son Wunderknaben-CD-Spieler wäre schon praktisch, aber wenn die es nicht so bringen wie ein
Rechner, dann eben mal über Umwege versuchen.

Gruß Matze

PS: beim damals ersten Revox-Spieler waren es  Denker  8mm?? Löcher womit er getestet wurde
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#5
Sicher nicht.

Also gut, vielleicht wurde er irgendwann damit getestet - aber sicher nicht mit positivem Ergebnis.
"The greatest obstacle in the advancement of science is the illusion of knowledge - the notion that one already knows the answers."
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#6
(13.07.2021, 21:36)P.Voice schrieb: ...beim damals ersten Revox-Spieler waren es  Denker  8mm?? Löcher womit er getestet wurde

Hallo,

womit damals der Revox getestet wurde kann ich nicht sagen.
Aber - habe gerade nachgeschaut - meine "Philips SBC 444 A PLAYABILITY TEST CD" hat "Fehler" zwischen 300 micrometer bis 1000 micrometer also bis 1mm.
[-] 1 Mitglied sagt Danke an HiFi für diesen Beitrag:
  • spocintosh
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#7
Ja genau. Solche hab ich hier auch. Aber niemals 8mm.
"The greatest obstacle in the advancement of science is the illusion of knowledge - the notion that one already knows the answers."
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#8
Das Handbuch zum Studer A727, also auch zum Philips CDM-1 Laufwerk, sagt:


[Bild: IMG-0093.jpg]

also hier max. 0,9 mm
Viele Grüße aus Kiel,
Hans-Volker

Not everything has to have a purpose (Matthew "Mat" Taylor aka Techmoan)
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#9
Nabend Spocintosh,

ich hab das ja auch nie testen können, war mir damals alles viel zu teuer.

Aber es gab diese einschlägigen Zeitschriften die ohne Ende testeten und da war dieser
Revoxtest drin.
Aus dem Gedächnis heraus, hatten die eine CD mit verschieden großen Bohrern präpariert
(es gab wohl noch keine "PLAYABILITY TEST CD") und der Revox vollbrachte diese
unglaubliche Leistung. Ich will mich jetzt auch nicht auf 8mm festlegen. 

Inwieweit das stimmte, kann ich natürlich nicht sagen (man kannte ja diese finanzielle
Zuneigung bestimmter Firmen, wie sie auch bei den Fotozeitschriften gang u. gäbe war)
aber es wird sich in der entsprechenden Ausgabe nachlesen lassen.

Sei's drum, ich werde es nochmal mit nem DVD-Brenner versuchen, nur ist der grad nicht
da wo ich ihn vermutet hatte. Je mehr man hat  Dash1 

Gruß Matze
[-] 1 Mitglied sagt Danke an P.Voice für diesen Beitrag:
  • xs500
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#10
Bei 8mm Löchern gibt es in jedem Fall Informations- und Spurverlust. Also war wohl eher von 0,8mm die Rede im Journal....Oder eben einer der vielen Druckfehler.
[-] 1 Mitglied sagt Danke an scope für diesen Beitrag:
  • ILRAK
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#11
Bei einer Audio CD sind etwa 1Mbit pro mm² gespeichert. Bei einem 8mm-Loch wären das ergo 64Mbit Total-Datenverlust. Ich glaube nicht, daß das extrapoliert werden kann. Extrapolation klappt zu nicht 100% bei einer einzelnen zerstörten Pitspur bis 8mm-Länge und max. 12,3Mbits. Ich weiß allerdings nicht, wie eine Pitspur bemessen ist.
Lowfidele Grüße

Peter
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#12
Wenn der Studer 727 nicht so tief vergraben wäre, würd ich's jetz nochmal ausprobieren...aber andererseits is das wohl auch eher von akademischem Interesse.
Eine derart zerstörte CD würd ich schlicht wegschmeißen, erst recht in Zeiten von Spotify & Co.
"The greatest obstacle in the advancement of science is the illusion of knowledge - the notion that one already knows the answers."
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#13
Mahlzeit zusammen,

so, die CD’s laufen.
Den DVD-Brenner hab ich nicht gefunden, vielleicht steckt er im Thinkpad meiner Freundin und die ist erstmal
nicht erreichbar.
Bei der Wühlaktion ist mir mein alter Denon DCP-7D für unterwegs in die Hände gefallen (natürlich o. Netzteil).

Egal, Batterien rein und die Eric Clapton angespielt. Der Anfang des ersten Stücks (I shut..) setzte etwas zu
spät ein, die restlichen Stücke spielten sauber durch.
Mit eingeschaltetem "Shock Proof" lief das erste Stück sauber an, aber der Klang ist damit leicht dumpfer.
Nächste: Lou Reed, ... Katastrophe! Gewummer u. Gewimmer.
Also wieder auf Stop, "Shock Proof" eingeschaltet und sie läuft. 6~7 Mal verhaspelte sich der Spieler noch,
aber die CD ist vielleicht noch aufpolierbar.
Jimi Hendrix (die mit Schleier): Läuft problemlos an und durch.

Seltsam ist ja nun, der Sony 5-fach CDP-C305 (~1990)und der Rechner-Brenner (12/2006) kommen mit den
CDs nicht klar, der kleine tragbare Denon (~1995) meckert zwar hier und da aber er gibt sich erfolgreich Mühe.

[Bild: DCP-7-D-2b.jpg]

Nun wird er wohl für die Problem-CDs einen Ehrenplatz bekommen.

Gruß Matze
[-] 1 Mitglied sagt Danke an P.Voice für diesen Beitrag:
  • HVfanatic
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