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Minipod - Need help...
#1
Ich habe ein Paar süsse Minipod-Böxle. So richtig Old-Fidelity ist das nicht. Sie dürften von 2010 sein. Aber irgendwie hänge ich an den Kleinen....


[Bild: Foto-12-04-22-11-31-43.jpg]


Bei Versuchen mit Geraffel habe ich die glatt zerschossen. Seitdem kratzt eine im Bass. Ich habe die jetzt mal auseinander gebaut und dabei wahrscheinlich die Ursache gefunden:


[Bild: Foto-12-04-22-11-21-23.jpg]

[Bild: Foto-12-04-22-11-21-49.jpg]

Die Zentrierspinne hat sich gelöst... 


Meine Frage: Kann ich die wieder kleben? Wenn ja: welchen Kleber empfehlt Ihr? Oder ist zufällig einer im Raum Düsseldorf/Ruhrgebiet/Köln, für den das ein kleiner Akt ist?

Zum wegschmeissen sind sie mir zu schade.
Gruss



Michael

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Hi  

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#2
So! Habe mich jetzt mal ein wenig damit beschäftigt und habe selbst eine Lösung gefunden. Ich habe aus dem Modellbau einen speziellen Kleber, der eigentlich halten sollte. Ich probiere heute aus, ob das funktioniert. Wenn "nein" habe ich ein Paar Boxen weniger...

Beim Hersteller waren diese Chassis nicht mehr aufzutreiben....

Viel mehr Energie möchte ich da jetzt eigentlich auch nicht mehr hinein stecken...
Gruss



Michael

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Hi  

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#3
Steht denn ein Hersteller auf den Chassis oder ist das eine Eigenkonstruktion?
Man kann nicht gleichzeitig optimale Bässe, Mitten und Höhen bieten (Arnold Nudell)
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#4
Die wurden so ganz normal verkauft. Hergestellt von Scandyna - die gibt es wohl allerdings nicht mehr... Ich meine mich erinnern zu können, das die Chassis von B&W waren. Zumindest waren die Entwickler Simon Ghahary und Lawrence Dickie zuvor die maßgeblichen Schöpfer der Nautilus-Serie.
Lowfidele Grüße

Peter
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#5
Ich drück ganz doll alle Daumen und großen Zehen. Oldie

...aber falls es nichts werden sollte, bitte nicht wegwerfen - ist immer noch super dekorativ. Thumbsup

Freunde
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#6
Ich habe die seinerzeit zu Versuchszwecken gekauft, weil ich sie als Referenz zu einem eigen-entwickelten Flächenstrahler haben wollte (hört sich wilder an, als es ist).

Habe mich nie wirklich mit denen beschäftigt. Zwischenzeitlich liefen die als Radio-Lautsprecher in einem Büro. Tja, bis ich die mal an meine große Anlage angeschlossen habe und dann prompt ein lauter Einschaltknackser eines alten Geraffels den Tief-Mitteltöner einer Box zerschossen hat. Seitdem lagen die unbeachtet in irgendeinem Regal.

Da ich gerade das große Aufräumen mache sind sie mir in die Hände gefallen und dabei habe ich mit dem Schaden beschäftigt. Nachdem ich gestern die Zentrierspinne neu verklebt habe liefen die heute zum ersten Mal in meinem Büro an einer anständigen Anlage. Was soll ich sagen? Die Teile sind seehr lebhaft! Im Augenblick läuft Monty Alexander und das springt einen direkt an.

Jetzt wollte ich es wissen und habe in den Untiefen unserer Räumlichkeiten nach einem Subwoofer von Scandyna geschaut. Wir haben seinerzeit (um 2010) für den Flächenstrahler nach einem Subwoofer gesucht, der A die Strahler nach unten abrundet und B direkt die Endstufen für die Strahler drin hat. Nett aussehen sollte er auch noch. Darüber sind wir überhaupt bei Scandyna gelandet. Das Modell 2.1 hat unseren Anforderungen entsprochen. Und so einer flog hier noch irgendwo rum...

[Bild: Foto-13-04-22-14-14-37.jpg]

[Bild: Foto-13-04-22-14-14-51.jpg]

Was lag also näher, die Scandynas mal zusammen zu führen? Also den 2.1 an den Tape-Ausgang des Verstärkers angeschlossen. Die Fernbedienung ging nach 10 Jahren noch...

Und jetzt lauf die kleine Minipods mit dem Subwoofer. Es rundet hat ab... Nicht überragend aber merkbar. Was mich bei den Minipods erstaunt: Stimmen kommen sehr plastisch. Das hören damit macht sehr viel Spass!

Die Entwickler von Scandyna sollen von B&W kommen und das Konzept der Lautsprecher soll entfernt verwandt sein mit der legendären Nautilus.

Der damalige Vertrieb hat das so beschrieben: die Lautsprecher sind wesentlich besser als das niedliche aussehen vermuten lassen. Ich würde noch einen draufsetzen: wenn man das billig wirkende Plastik-Gehäuse sieht glaubt man nicht, was da raus kommt. Auf jeden Fall hatten es die Lautsprecher im Verkauf deshalb schwer und sind deshalb nicht so verbreitet. Ich bin seit heute (wieder) Fan... Die dürfen erst Mal in meinem Büro bleiben als "Zweit"-Lautsprecher.

Ach so: Mein Klebe-Versuch war wohl erfolgreich. Es knarzt nichts mehr. Mal sehen, ob das so bleibt. Wären die ersten Lautsprecher, die ich zerschossen hätte. Die Chassis sind hinten gekapselt und da steht nichts drauf. Ich nehme an, dass die gegenüber Monitoren abgeschirmt sind.
Gruss



Michael

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Hi  

[-] 2 Mitglieder sagen Danke an rascas für diesen Beitrag:
  • Fürchtenix, Harry Hirsch
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#7
Hallo Michael,

folgendes Problem: die Zentrierspinne ist der 2. Punkt neben der Sicke, der die Schwingspule im Magneten zentriert. Klebst du die Spinne nicht zentrisch, schleift die Schwingspule im Magneten.

Im Prinzip müsstest du dazu mit einem Skalpell oder Rasierklinge die Staubschutzkalotte entfernen und mit einer Pappe / Papier, das du in Streifen zerteilst, dann die Schwingspule im Magneten zentrieren und anschließend die Spinne mit einem 2-Komponentenkleber oder entsprechendem nicht Volumen ändernden Kleber (also kein Verdunstungskleber) die Spinne wieder festkleben.

Es geht natürlich auch ohne die Staubschutzkalotte zu entfernen, ist aber ein wenig Lotto.

Viel Erfolg,

Ulf
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#8
Die Zentrierspinne war noch 1/4 fest und konnte nur in einer Position befestigt werden. Ich habe mich mit spitzen Fingern durch den Korb durchgehangelt. Professionell ist wahrscheinlich anders, aber für den Fall scheint es gereicht zu haben…
Gruss



Michael

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Hi  

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#9
Perfekt!

Dann schau dir bitte auch mal den anderen Lautsprecher an, ob die Spinne auch locker ist. Möglich isset ...
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#10
Habe ich gemacht. Die saß fest. Alles prima!
Gruss



Michael

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Hi  

[-] 1 Mitglied sagt Danke an rascas für diesen Beitrag:
  • El Tinnitus
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#11
(13.04.2022, 15:16)Accu-Fan schrieb: Im Prinzip müsstest du dazu mit einem Skalpell oder Rasierklinge die Staubschutzkalotte entfernen und mit einer Pappe / Papier, das du in Streifen zerteilst, dann die Schwingspule im Magneten zentrieren und anschließend die Spinne mit einem 2-Komponentenkleber oder entsprechendem nicht Volumen ändernden Kleber (also kein Verdunstungskleber) die Spinne wieder festkleben.

Warum soll hier kein Verdunstungskleber verwendet werden?
Viele Grüße
Lukas
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#12
Weil ein Verdunstungskleber auf Grund seines Volumenverlustes zu wenig mechanische Stabilität bietet.

Verdunstungskleber sind für andauernde mechanische (Scher)Belastungen nicht geeignet.
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#13
Danke.
Kann man generell davon ausgehen, dass Verdunstungskleber weniger stabile Klebeverbindungen generieren als 2K-Kleber? Oder hängt dass vom Anwendungsfall ab?
Viele Grüße
Lukas
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#14
Hallo Lukas,

Das hängt vom Anwendungsfall ab. Kleben kann eine Wissenschaft für sich sein. Es gibt soooooo viele Klebstoffe, dass es sinnlos wäre, hier zu versuchen etwas zu erklären.

Hier findest du einige Beispiele: https://www.henkel-adhesives.com/de/de/p...toffe.html

Kleben macht nebenbei richtig Bock,

Ulf
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