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Heute schon gepimpt? Was bringen "schnelle" Dioden" ?
SPOC ... es geht doch NIE darum, den anderen zu ueberzeugen, sondern das Publikum, das in diesem Fall tatsaechlich mal etwas lernen kann.

Was am Ende immer fehlt, ist die Abstimmung, wer denn nun ueberzeugender war. Und wer MICH grad mehr ueberzeugt, kannst Du ja sicherlich grob abschaetzen ...
Democracy Dies in Darkness
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Dass du hier überhaupt ein Publikum "siehst" welches es zu überzeugen gilt zeigt sehr deutlich, wie weit wir auseindner sind.
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Bin meiner Vermutung mal nachgegangen und ich denke, es bestätigt sich.

[Bild: 6L1KFw7l.jpeg]
Zwar werden bei den 1N400x keine Zeiten genannt, doch lässt die Sperrschichtkapazität durchaus vermuten, es würde sich bei 1N und UF um die gleiche Diode handeln.
Weiterhin sind die Schaltzeiten von Schottky-(Barrier-) Dioden deutlich kürzer bei weitaus höheren Sperrschichtkapazitäten, doch die einfachen SI-Dioden sind nicht weit entfernt. Gemäß den Fairchild-Datenblättern war dies schon vor 20 Jahren Stand der Fertigungstechnik.
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(Vor 6 Stunden)Mauersegler schrieb: zeigt sehr deutlich, wie weit wir auseindner sind.

Und das ist gut so. 

Afrika waere gut. 

Alderaan waere besser.
Democracy Dies in Darkness
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Na, ich meinte in unsererer Auffassung. Von mir aus kannst du im selben Haus wie ich wohnen, wäre mir egal. Entweder würden wir bei einem kühlen Getränk ewig darüber diskutieren oder halt nicht - wie auch immer.
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Sehr schön, dass sich ein paar Leute doch noch praktisch mit der Sache beschäftigt haben. Das ist ja eher selten der Fall. Drinks

Die Messung der Sperrschichtkapazität kann ich zurzeit leider nicht nach den Vorgaben durchführen. Zwar sind die 4 VDC zuschaltbar, aber nur bis 200 KHz. 
Da kann und muss man also das Datenblatt bemühen. 

Meine 4004 aus aktueller Fertigung (Hersteller unbek) schlagen sich sehr gut, und haben mit der Simzlation nichts gemeinsam.
Da werden also die Modelle das Ergebnis verfälschen.

Nach den weiter oben genannten Bedingungen sieht das also gut aus und selbst mit der unbekannten, ungestempelten Diode sind keinerlei Probleme zu erwarten.
Was da entsteht, muss es erst mal bis nach hinten schaffen, und da bleibt nichts übrig, was man mal enem so messen oder sogar hören kann. 

Die Grafik ist mit einer Plotteremu gemacht, und das Gerät bietet kein Intensity grading. Solche Geräte habe ich zwar auch, aber die stehen am falschen Platz. 
Sichtbar wird aber dennoch alles, was es zu sehen gibt.

1N4004 
[Bild: lKenDBdl.jpeg]

Der "worst Case", ohne zusätzliche Manipulation:
[Bild: nJKByjul.jpeg]

Das alles ist geklärt, aber das eigentlich interessante steht aus.  Das Bad und der Eierbecher.

Was lässt sich am Elko davon nochn nachweisen, wie groß ist der  gemessene Unterschied zu einer SR Diode am Elko, und was bleibt beispielsweise am Ausgang einer Vorstufe übrig?
Kurzum, wozu dient ein Austausch ? Das bleibt die eigentliche Frage.

Verschlechtert bzw. vebrbessert sich der unbewertete Störabstand? Gibt es einen Zuwachs bei THD&N  in Bezug auf eine sehr kleine Ausgangsspannung? 
Werden irgendwelche Veränderungen hörbar, und wie kämmen sie zustande?

So viele Fragen, aber alle hochinteressant, oder? Wie würdet ihr vorgehen, oder besser, wie geht ihr vor, damit es wasserdicht wird?

Ich konnte bislang nichts feststellen, und alle in diese Richtung gehenden Hörsessions  verliefen  (auch mit Kopfhörern) ohne jedes  Ergebnis. Niemand konnte Unterschiede hören,
wenn nicht belannt war, welcher Zustand gerade spielt.
Für mich ist das vollkommen nachvollziehbar und war genau so zu erwarten, aber ein paar Vereinzelte sind rein emotional völlig anderer Meinung, können 
aber nicht liefern, und haben auch kein Interesse daran.

Auch da vermisse ich jeden "Aktivismus". 
Man kann uns muss sich von solchen Leuten (oft ohne jede Praxis)  immer wieder "erklären" lassen, dass all das, was man zu fassen bekommen möchte,  SO nicht machen sei.

Aber selbst schaffen es diese Leute nur sehr selten, drei Duplosteine zu verbinden. Das Problem hat auch der Betreiber von Audioscience Review, der die Sache nüchtern angeht,
sich aber für viele audiophile Spinner und Frickler zum Feindbild gemacht hat. 

Was meint ihr: WAS gewinnt man (von einer Beschäftigung abgesehen)  durch vier moderne SR Dioden, beispielsweise  in einem Hi-Fi Verstärker?
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Einen Blindtest mit SF Dioden sollte man sich aber sparen, da man genauso gut testen könnte, ob jemand ohne roten Umhang, eine 747 über die Landebahn schieben kann.
Kontrollierte Hörvergleiche (Blindtests)  sind dennoch das einzige Werkzeug zur Prüfung, was man 
von den Behauptungen einiger Leute halten darf.

Das hat man in der audiophilen Szene zwischenzeitig auch erkannt, und entsprechend reagiert. 
Während vor rund 20 Jahren ein paar Foren-Urgesteine mit audiophilem Anspruch und geschwollener Brust 
tatsächlich zu diversen dokumentierten Blindtests (Hifi-Forum) erschienen sind, und mit Pauken und Trompeten scheiterten, würde das HEUTE 
keinem dieser Leute ein zweites mal passieren. Auch diese Leute lernen irgendwann dazu, was nicht bedeutet, dass sie 
sich nicht weiterhin völlig überschätzen. 

Auf einem Youtube Kanal eines mehr oder weniger bekannten "Audiophilen" erfuhr ich vor einigen Monaten von einer ganz neuen Strategie,
mit der man jeden Blindtest aushebeln kann, ohne in ungünstige Situationen zu geraten.

Das geht so  (kein Witz) :

Es ist nicht möglich, zwei Verstärker in einem direkten  Vergleich voneinander zu unterscheiden. Auch dann nicht, wenn man komfortabel umschalten kann. 
Das funktioniert nicht, da beide Geräte über viele Stunden lang nicht voneinander zu unterscheiden sind.

Soweit Teil eins Wink3...aber....hört man sich beide Geräte wechselweise über Wochen , besser Monate an, wird man zunehmend mit einem Gerät in einem Maß zufriedener 
hören können, dass es einfach nicht mehr möglich ist, den anderen zu verwenden. Man hat das Gerät dann entlarvt.

Die Unterschiede sind DANN auf einmal sehr klar zu hören, und werden dann auch umgehend erkannt, sodass es dann nicht mehr möglich ist,
mit dem vermeintlich schlechteren Gerät weiter zu hören.

Interessant, oder?

Was meint ihr, ist das nicht herrlich?   Zwar beißt sich das mit früheren Behauptungen, Fehler in der Wiedergabe extrem schnell  aufdecken zu können, aber was interessiert mich mein 
Geschwätz von gestern? Man lernt immer noch dazu.

Also....Wer bei mir schon mal im BT keine gute Figur machte, und hier mitliest, ist natürlich "rehabilitiert".  Pleasantry Ist das nicht herrlich?
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Nachtrag zum offensichtlich hier ungeeigneten Spice Simulations-Modell der Diode 1N 4004 (zur Ehrenrettung der Simulations-Fähigkeit)

Nicht nur das Modell der Diode 1N4004 hat im Vergleich zu den Messungen den Fehler, dass zu hohe Spikes resultieren (= "zu langsam") ,sondern ebenfalls auch die Spice-Modelle 1N4001 und 1N4002 in gleicher Weise.

Das Spice Modell 1N4007 hat diesen Fehler nicht.

.model 1N4007 D(IS=7.02767n RS=0.0341512 N=1.80803 EG=1.05743 XTI=5 BV=1000 IBV=5e-08 CJO=1e-11 VJ=0.7 M=0.5 FC=0.5 TT=1e-07 mfg=OnSemi type=silicon)

Tatsächlich sollten die Dioden 1N400x (x= 1 bis 7) sich auch im wesentlichen nur in ihrer breakdown voltage unterscheiden und sonst sehr ähnlich sein. Das Modell 1N4007 ist also auch für die anderen Typen der 1N400x Serie verwendbar.
Die Spice-Modelle 1N4001, 1N4002, 1N4004 sollte man nicht verwenden, wenn es darauf ankommt "wie schnell" die Dioden sind. Das ist die Lehre aus dem Vorstehenden.

Und damit (1N4007 Modell) sieht die LTSpice Simulation jetzt auch in "quantitativer Hinsicht" sehr ähnlich aus wie die entsprechenden Oszilloskopbilder für 1N4002 und 1N4004 gezeigt haben.

[Bild: FWmo49Vl.jpeg]  [Bild: uxr19BMl.png]

Ich habe in dieser LTSpice Simulation auch die Trafo-Eigenschaften noch etwas angepasst:
Sekundärwicklungskapazität auf 70 pF verringert (verkürzt die Abklingzeit der HF-Schwingung im Spike ähnlich zur Messung)
Trafo-Streuinduktivität auf 300 µH verringert.

Zusatz-Induktor zur Erhöhung der Streuinduktivität 150 µH, wie im Experiment (unteres Bild).
Masse-Bezugspunkt nicht an der Last sondern am Trafo (dadurch symmetrische Signalform wie bei den von mir vorher gezeigten Messungen / Oszilloskopbilder).


Gruß
Reinhard
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