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(18.03.2026, 18:59)xs500 schrieb: Ich möchte ja am liebsten den originalen Farbton, der ist nicht tiefschwarz, sondern eher anthrazit.
Lack fällt für mich aus, ich möchte die Membrane nicht härter machen als sie jetzt ist.
Moin, ich habe reichlich Lautsprecher restauriert, Lack macht keine Probleme. Die "Schicht" ist im hundertstel-Millimeter-Bereich zu messen. Da kann man weder etwas hören noch messen.....
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• Kimi
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Sehe ich auch so. Die Schicht ist hauchfein und nachdem die Lösungsmittel verdampft sind, bleiben nur Pigmente zurück.
Das kannste schlicht nicht messen - es sei denn man pinselt einen wirklich dicken Lack aus der Dose drauf.
"Autofocus has ruined quality"
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(19.03.2026, 08:11)Kimi schrieb: Sehe ich auch so. Die Schicht ist hauchfein und nachdem die Lösungsmittel verdampft sind, bleiben nur Pigmente zurück.
Das kannste schlicht nicht messen - es sei denn man pinselt einen wirklich dicken Lack aus der Dose drauf.
.... wenn man die Optik mag, gehen auch Latexfarben sehr gut, da hat man praktisch fast unendliche Möglichkeiten. Und alles, was die alten Pappen der Tröten stabilisiert, ist eh immer gut!
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19.03.2026, 10:07
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 19.03.2026, 10:07 von akguzzi.)
Sofern man bei Beizen bleiben möchte kann man viele schwarze Beizen entsprechend verdünnen (entweder Wasser oder Lösemittelzusätze je nach Beize) und da auch auf Anthrazit-Töne kommen, beim Verdünnen nicht übertreiben... . Es ist eben immer die Frage was man sich an "Mittelchen" für eine einmalige Anwendung alles hinstellen möchte... in der Tischlerei greift man einfach nur ins Regal.
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19.03.2026, 17:51
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 19.03.2026, 17:52 von Musikliebhaber72.)
(18.03.2026, 18:59)xs500 schrieb: Ich möchte ja am liebsten den originalen Farbton, der ist nicht tiefschwarz, sondern eher anthrazit.
Lack fällt für mich aus, ich möchte die Membrane nicht härter machen als sie jetzt ist.
Das hört sich jetzt vielleicht etwas komisch an aber hast du es schonmal mit Graphitpulve versucht?
das haben wir in den Schreinereien als Schmierung für Schlösser genommen, wenn die Schlüssel nicht mehr sauber ins Schloss liefen und hakten... (Öl verschmiert/verklebt nur die kleinen Bolzen/Stifte)
bekommt man in jedem Baumakrt... zu Test reicht es natürlich einen Bleistift anzuspitzen... (je nach Härtegrad der Mine wird es heller oder dunkler) mit dem Finger oder Tuch verreiben...
ist glaube ich ein Versuch wert
Gruß Jens
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Ich habe mir jetzt Acryl matt schwarz und weiß besorgt und hoffe, mir den richtigen Farbton
mischen zu können. Schönen Dank schon mal an alle Tippgeber.
Gruß aus Stadthagen
Holger
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• HiFi1991
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Das Ergebnis dann bitte posten. Ich finde die bisherige Reparaturstory sehr spannend
"Autofocus has ruined quality"
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• HiFi1991
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Ich hab mal für mein Tonbandgerät Philips N4520 eine Echtzeitanzeige gebaut.
Basis ist Arduino und wird auf meine Anzeigeplatine drauf gesteckt.
Gruß Mani
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26.03.2026, 01:07
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 26.03.2026, 01:07 von HifiChiller.)
(18.03.2026, 13:46)Mosbach schrieb: Hier wurde mal Edding-Nachfülltinte empfohlen, wenn ich nicht irre.
Edding war auch meine Wahl.
Eine Flasche T1000 (100 ml für 8 €) hat für 8 Bass -Membrane gereicht.
Bei einem 3 Wege Boxenpaar hatte ich auch Mittel-und Hochtöner eingefärbt.
Am meisten ging natürlich für die 41 er Chassis meiner Wega Disco Tröten drauf.
Interessant ist vor allem, das die Membrane vorher völlig unterschiedlich in der Farbe waren :
Trotzdem hat die Edding Tinte so gut gedeckt, dass man hinterher keinen Unterscheid sieht
Das mit dem lila-Stich kann ich bei meinen bisherigen Versuchen nicht festellen
>> Kommunikation ist nicht was der Eine sagt, sondern was der Andere versteht <<
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26.03.2026, 11:58
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 26.03.2026, 12:00 von xs500.)
Hier mein erster Test mit Acryl matt, die Farben gab es bei Obi, bei Amazon sind sie etwas günstiger:
Die Mischung ist ungefähr 2 Tropfen weiß auf 10ml schwarz, das trifft es ganz gut:
Die Sicke und Kalotte sind nur aufgelegt. Jetzt rühre ich erstmal 2K-Kleber an, um die Zentrierspinne wieder anzukleben.
Gruß aus Stadthagen
Holger
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Heute ging es weiter mit den 15 Zöllern aus den Sansui SP4500A. Zuerst habe ich die Membran des zweiten Basses
auf das Maß 310mm geschnitten, also rundum 5mm abgeschnitten. Dazu habe ich die Membran mithilfe von
Schaumgummiteilen aus einem alten Schwamm etwas höhergelegt, damit ich besser schneiden kann:
Danach mit einer LP und 5mm Abstandshalter das Maß angezeichnet, davon gibt es leider kein Foto.
Dann mit einer scharfen Schere in kleinen Schritten abgeschnitten:
Als nächstes habe ich die Membrane wie beim ersten Chassis wieder mit Acryl matt beschichtet und den Bass zum
Trocknen weggestellt. Weiter ging es mit dem ersten Chassis, hier musste ich die zerschnittene Zentrierspinne neu
verkleben, dazu habe ich die Spule mit Plättchen von 0,3mm Dicke im Luftspalt fixiert, so dass die Spinne in der
richtigen Höhe war:
Diesen Kleber habe ich verwendet:
Jetzt muss erstmal alles trocknen und abbinden, morgen geht es weiter mit den neuen Sicken.
Gruß aus Stadthagen
Holger
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Zum Test ohne Klebstoff die Sicke in Endposition fixiert:
Gruß aus Stadthagen
Holger
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Heute, 11:15
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: Heute, 11:16 von gst.)
Die Spinne ist dadurch minimal steifer geworden, aber das ist eben der Preis der Wiederherstellung der Funktion?
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Die äußerste Falte der Spinne kann immer noch schwingen, eben ausprobiert.
Gruß aus Stadthagen
Holger
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• HiFi1991
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