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Moin,
was ich mich frage, wozu hat das Ding drei Lautsprecherelais?
Eins als Schutzrelais, zwei fuer die Lautsprecherschalter.
Es wuerde doch ausreichen, die beiden Lautsprecherschalter an die Schutzschaltung zu haengen, wie es sonst auch gemacht wird. Um den KH-Anschluss zu schuetzen, bekommt der dann eben ein kleines (und biligeres) eigenes Relais.
Gibt es da irgendeine Besonderheit?
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Peter
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• Armin777
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25.08.2023, 22:58
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 25.08.2023, 23:00 von scope.)
Mir ist keine bekannt.
Es ist auf jeden Fall kein vorteilhaftes Design, da man so gleich zwei alterungsanfällige Kontaktstellen in der Lautsprecherleitung hat. Andere Hersteller und auch andere Kenwood Modelle kommen mit zwei Relais für diese Aufgabe aus. Verzerrungen und Ausgangsimpedanz steigen durch die Kontaktstellen, wenn das Gerät älter wird.
Vorsicht! Nebenschauplatz in Sicht.
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• Armin777
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Zumal jedes Relais seine eigene Heizung von 66V auf 24V hat.
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• Armin777
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Ich konstruiere die Geräte nicht, ich will sie auch nicht verbessern - mein Job ist es sie zu restaurieren.
Ähnliche Konstrukte (mit drei Relais) finden sich z.B. auch im Yamaha AX-1050/70/90.
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Spricht ja auch nichts dagegen.
So eine Baustelle habe ich bisher auch noch nicht gesehen. Fast Recovery, Parallelkondensatoren und sonstige High-End-Mods bleiben einem nicht erspart, sind aber kein Vergleich zu diesem Kenwood.
Aktiv werde ich eigentlich erst, wenn die LS-Wahl über einen nervigen Schalter geführt wird und die Platine einfach schon zu sehr gelitten hat.
(Hier sind es drei Relais, da es in diesem Rotel RA-1212 noch ein Pseudo-4-Kanal-Modus gibt.)
Den Aufwand will sicher kein Kunde bezahlen. Kann man nur als Hobby machen.
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• Armin777
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(25.08.2023, 13:36)Armin777 schrieb: Dummerweise hat der "High-Ender" alle sechs Sicherungshalter überbrückt und entfernt.
Unglaublich, vielleicht hat er das vom Lampizator gelernt...
Vielleicht kannst du TR5 Sicherungen einbauen?
Sicher ist sicher??
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26.08.2023, 10:10
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 26.08.2023, 10:10 von Armin777.)
Ich hatte ja schon passende Sicherungshalter besorgt, aber der Einbau wäre Wahnsinn, da diese Platine in einem verkupferten Blechgestell steht - der Ein- bzw. Ausbau verschlänge mehr als drei Stunden. Also lasse ich es.
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Bitte einfach mit dem Bericht weitermachen, ich glaube da warten hier die meisten drauf.
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• Armin777
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27.08.2023, 14:50
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 27.08.2023, 16:35 von Armin777.)
So, nun ist er endgültig fertig. Es musste noch die Verkabelung der Endstufenausgänge und der Lautsprechermassen (rechts und links getrennt) geklärt werden und dann noch zwei Lötfehler auf der kleinen A- und B-Relaisplatine beseitigt werden - und dann, endlich funktionierte alles so, wie es sein soll. Lediglich der DC-coupled-Schalter war leider vom High-Ender restlos verhunzt, er rastet sehr schlecht und setzt auf einem Kanal sehr stark aus. Da war mit zerlegen und reinigen leider nichts mehr zu machen. Ich habe den Schalter gebrückt, es gibt jetzt nur noch DC-gekoppelte-Wiedergabe, die grüne LED lässt sich jedoch noch schalten. Ich halte das auch nicht für unabdingbar wichtig, dass diese Funktion gegeben sein muss.
Zunächst wurden alle neuen Polklemmen mit einem dicken Draht verlötet, an dem dann die misshandelte Platine befestigt werden sollte.
Hier sitzt die Platine wieder fest und ist bereits mit den furchtbar dicken Kabeln des High-Enders verkabelt. Auf der kleinen rechts im Bild zu sehenden Platine gab es noch zwei Fehler. Das hat aufgehalten.
Nun ist wieder alles montiert und getestet - es funktioniert ohne jedes Problem und klingt auch ordentlich (laut und leise).
Von vorne...
...und von hinten.
Und das wurde alles ausgetauscht.
Wie bereits gesagt: normalerweise lehnen wir derart vorbehandelte Geräte ab, weil die Gefahr, dass etwas nachher passiert, weil irgend ein Umbau von mir übersehen wurde - ist durchaus gegeben. Ich habe das mit dem Besitzer des Verstärkers vorher abgeklärt und er war bereit dieses Risiko zu tragen, wobei wir ihn in so einem Fall natürlich nicht im Regen stehen lassen.
Umfangreich sind die Arbeiten aber in diesem Fall schon gewesen...
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Die Loudness-Schaltung ist wirklich interessant. Ich kenne kaum einen Verstärker, mit einem richtigen Bassboost bei 30Hz. Da dürfte gerade
bei tiefbassschwachen Lautsprechern richtig was gehen. Plus 9dB bei 30Hz, da darf man es mit der Lautstärke wahrscheinlich nicht übertreiben, oder ?
"Autofocus has ruined quality"
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• Armin777
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8 bis 9 dB sind damals beinahe üblich gewesen. Pioneer, Sansui...usw...
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• Armin777
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30Hz kommen in der Musik äußerst selten vor.
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27.08.2023, 16:37
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 27.08.2023, 16:41 von scope.)
Beispiel Sansui: Blau
Oder Pioneer: Grün
Zitat:da darf man es mit der Lautstärke wahrscheinlich nicht übertreiben, oder
Doch, darf man, da der Effekt immer weiter abnimmt, je lauter man dreht.
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• Kimi
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Bei welchem Pegel sind diese Darstellungen gemacht worden?
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Komplett unbrauchbar ! (Danke für die Beispiele !)
"Autofocus has ruined quality"
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27.08.2023, 16:44
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 27.08.2023, 16:51 von scope.)
Und der Kenwood:
Die Messungen immer im Bereich um 10 Uhr in Stellung 30Hz. Es ist nicht der Pegel, sondern die Position des Schleifers entscheidend.
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• Armin777
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27.08.2023, 16:48
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 28.08.2023, 08:24 von Armin777.)
Die Loudness beim KA-907 ist erstens dreistufig (3, 6 oder 9 dB bezogen auf -50dB) und dann kann gewählt werden ob die Bassanhebung bei 30 oder 100 Hz wirken soll. Da dies (wie immer bei Loudness) lautstärkeabhängig wirkt, ist Deine Frage einfach Quatsch, Kimi. Wenn man laut macht werden die Bässe ja nicht mehr angehoben.
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• Matt01
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Wusste ich halt nicht, daher die Frage. Da die Loudness aber immer sehr breitbandig wirkt, dürfte sie in den meisten Fällen sowieso unbrauchbar sein.
Es sei denn man steht auf Bollersound. Ich höre immer Linear, wahrscheinlich deswegen die Unkenntnis
"Autofocus has ruined quality"
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• Caspar67, Armin777
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27.08.2023, 17:01
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 27.08.2023, 17:03 von Armin777.)
Es geht doch darum, dass bei kleinen Pegeln die Bässe und auch die Höhen von Menschen schwächer wahrgenommen werden. Um dies auszugleichen, gibt es die Loudness.
(27.08.2023, 16:44)scope schrieb: Und der Kenwood:
Die Messungen immer im Bereich um 10 Uhr in Stellung 30Hz. Es ist nicht der Pegel, sondern die Position des Schleifers entscheidend.
Wird doch sehr exakt eingehalten!
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Zitat:Ich höre immer Linear, wahrscheinlich deswegen die Unkenntnis
Das ist keine gültige Ausrede. Ich esse keine Quallen, weiss aber trotzdem dass es welche gibt, und wie sie aussehen.
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Mal nur ´ne Frage eines elektronisch mehr oder weniger Ahnungslosen: ein Verstärker ohne Sicherungen, verstehe ich das richtig ? Wer haftet für die abgebrannte Reihenhaussiedlung und die verkohlte Oma ??
Wenn ich das richtig verstehe hat der „High-Ender“ ja offenbar die Brücken von unten verlötet, also die Platine auch draußen gehabt. Dann dürften da keine gewrapten Verbindungen mehr vorhanden sein.
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• Armin777
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Mensch Frank, Du kannst Fragen stellen.
Das waren offenbar völlig unnötig befundene Sekundärsicherungen und keine für die Reihenhäuser samt Omma.
Aus- ist manchmal einfacher als einlöten und es soll auch immer noch Leutz geben, die wickeln können oder Stifte löten.
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• Armin777
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Es handelt sich um reine Sekundärsicherungen, die Primärsicherung ist noch vorhanden. Mit wire-wrap-Stiften hat das Ganze nichts zu tun, die Sicherungshalter waren in der Netzteilplatine direkt eingelötet und der High-Ender hat dort breite Blechstreifen an deren Stelle eingelötet.
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• Frank K.
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Die Frage war wohl, wie der Vorbearbeiter an die Lötseite gekommen ist. Und das war wie so oft ne Frage des Aufwands ...
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• Armin777, Frank K.
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