was das hier erklären könnte:
(05.05.2013, 11:21)Tedat schrieb: [ -> ]mein Lieblingsprojekt von Frau Coseboom..
..ich hätte auch "mein Lieblingsprojekt von John Fryer" schreiben können.. würde genauso stimmen.
(05.05.2013, 14:50)spocintosh schrieb: [ -> ]John Fryer ist wohl der Produzent, der mich (neben Trevor Horn) damals am meisten beeinflußt hat und von dem ich die meisten Platten habe.
und... haste denn auch die DDC Scheibe? Falls nicht: nachholen!
Ich finde ja, daß Produzentenprojekte alle gleich klingen, nämlich zu sehr nach Showoff und zuwenig nach Herzblut eines Künstlers - und in diesem speziellen Fall zu sehr wie Garbage, das ja ebenfalls ein englisches Produzentenprojekt ist. Deswegen ist es tatsächlich nicht so meins.
Wenn ich sowas hören will, geht für mich bis heute nichts an CURVE vorbei, weil da die Sängerin auch Künstlerin ist und nicht nur Ausführende der Produzenten. Was man, wie ich finde, deutlich hören daran hören kann, daß die Musik um den Gesang mäandert und eben nicht umgekehrt der Gesang zwischen den ganzen abgefahrenen Sounds noch irgendwie herumirrt, um seinen Platz zu finden, der im Endeffekt schon lange gar nicht mehr da ist...
meinst du?
Also ich finde ja das DDC in erster Linie nach Rebecca Coseboom klingt.. sogar sehr. "Ausführende der Produzenten" find ich passt hier mal gar nicht.. John Fryers Arbeit ist hier eher unterstützend als dominierend.
Rebecca Coseboom hat schon seit 15 Jahren (Anymore, Halou, RR Coseboom, Stripmall Architekture oder Invisible Ballet) immer wieder mal den einen oder anderen düsteren und deutlich härteren Song mit reingemogelt. Die könnte man auf ein Album pressen und als DDC verkaufen.. merkt wahrscheinlich kein Schwein und das obwohl John Fryer nix damit zu tun hatte.
Aber was mich am meisten wundert: klingt wie Garbage? Ich würde die nicht mal dem gleichen Genre zuordnen.
Also Curve passt da schon besser, Toni Halliday finde ich allerdings etwas einschläfernd/ermüdend
Ok, mit dem Œuvre dieser Dame bin ich gar nicht vertraut, höre den Namen um ersten Mal.
Mit Garbage dafür schon eher. Die haben immerhin das Alleinstellungsmerkmal, daß sie neben den Foo Fighters wirklich diejenigen sind, in deren Adern wirklich echtes Nirvana-Blut fließt: Butch Vig weiß, wie man Krach macht. Fryer ist für mich eher der Mann für Texturen.
(05.05.2013, 17:12)spocintosh schrieb: [ -> ]Ok, mit dem Œuvre dieser Dame bin ich gar nicht vertraut, höre den Namen um ersten Mal.
Ist in Deutschland ja kaum bekannt (wie üblich), dabei gabs auch so einige schöne Cooperationen wie z.B. bei Halou mit Robin Guthrie (Cocteau Twins).
Falls du das ändern willst.. gibts nahezu alles bei Bandcamp, klingt jedes mal anders und doch immer nach Rebecca:
Halou
Stripmall Architecture
R/R Coseboom
Anymore
Invisible Ballet
Oder du kommst bei einem deiner nächsten Berlinbesuche mal vorbei... dann kannste dir das mal über Infinity anhören.
(05.05.2013, 16:27)Tedat schrieb: [ -> ]Aber was mich am meisten wundert: klingt wie Garbage? Ich würde die nicht mal dem gleichen Genre zuordnen
Doch, volle Kanne - ich hab's mir angehört ohne Eure Diskussion gelesen zu haben und musste nochmal nachgucken wer nun genau dahinter steckt, weil's mich so an Garbage erinnert hat - zumindest die von Dir verlinkten Stücke...
jetzt fängt der auch noch an...
Bring mir mal bitte ne Garbage Scheibe mit welche in die Richtung geht, kannst dann auch mal mit dem kompletten Album vergleichen.
Kein Problem - die ersten drei, denn mehr hab ich nicht.
mir reicht schon eine.. hauptsache die klingt nach DDC.. oder von mir aus auch umgekehrt
Hab erst knapp über die Hälfte durchgehört, aber gefällt mir gut!
Wikipedia meint: "Heidi grew up listening to the metallic sounds of her dad repairing cars ..."
Eine spannende Inspirationsquelle ...
Grinderman war eine australische Garagenrock-Band bestehend aus Nick Cave, Warren Ellis, Martin Casey und Jim Sclavunos. Alle Bandmitglieder spielen auch bei Nick Cave & the Bad Seeds.
Grinderman - Star Charmer
washed out - eyes be closed
Das Album is göttlich !! Die schwedischen Voodoopriester einfach
Katie Melua - The Flood aus dem Album 'The House'.
Woven Hand - Swedish Purse
SUUNS - Images du futur
Zitat:Auf Secretly Canadian (Yeasayer, Antony, JJ) ist bekanntlich Verlass. Das jüngste Signing des erfolgsverwöhnten Labels aus Bloomington, Indiana, hört auf den Namen Suuns.
Das Quartett aus Montreal erinnert mitunter an die Chef-Ärzte von Clinic, was neben der Motorik-Komponente ihrer Musik vor allem an der kränkelnden Stimme liegt, die sich somit automatisch auch dem einen oder anderen Thom Yorke-Vergleich ausgesetzt sehen dürfte. Auch Fans von The Liars oder Suicide kommen bei Suuns auf ihre Kosten.
OK KID - Verschwende mich
Was man nicht alles bei der Zufallswiedergabe aufm PC findet - eigentlich ziemlich geil.
Recht hast du. Mit einem richtigen Sänger und ohne AutoTune/T-PainFX wär's noch geiler gewesen.
The Boxer Rebellion - Fragile