Old Fidelity - HiFi Klassiker Forum

Normale Version: Audiophile Behauptungen und ihr Wahrheitsgehalt
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Zitat:Dafür reagierst du aber ziemlich angefressen  [Bild: denker.gif]


Wofür?
(21.04.2022, 14:07)Florida Boy schrieb: [ -> ]Die Oxidation ist durchaus ein Punkt. Das Netzkabel meines ersten Rasierers ist deshalb wortwörtlich über die ganze  Länge abgeraucht. Der Leitungswiderstand ist da angestiegen, was man bei LS-Kabeln so aber nicht hören wird. Der Verstärker muss dann nur eine immer höher werdende Spannung liefern; man dreht subjektiv immer lauter. Sollte man als mögliche Gefahrenquelle schon im Auge behalten.

Das liegt daran, weil durch die Oxidation der Widerstand steigt und damit der Leitungsschutzschalter eventuell auftretende Kurzschlüsse nicht mehr erkennt und infolgedessen nicht mehr auslöst. Ähnliches passiert bei zu langen, oder zu dünnen Kabeln an denen haushaltstypische Verbraucher hängen. 
Durch diese hohen Ströme raucht auch das Kabel ab, oder mehr - vereinfacht gesagt. Aber das gilt wohlgemerkt nur für die Hausinstallation.

Bei Boxen(kabel) glaube ich das nicht. Die Oxidation tritt ja nur an der nicht geklemmten Stelle auf. Eine Klangbeeinflussung kann ich mir nicht vorstellen   Floet
Wenn natürlich der Verstärker aus diesem Grund abraucht, hat das natürlich sehr wohl eine Auswirkung auf den Klang...

Zumindest sagt mir das meine Erfahrung als Feld, Wald und Wiesenelektroinstallateur.
Gruß
Trübe da etwas im Fischen  LOL
Habe das Rasiererkabel nur angeführt, weil es aus Litze bestand, die durch die Isolierung oxidierte. Bei der Hausinstallation aus Draht ist mMn. die Oberfläche nicht so groß, weshalb der oxydbedingte Widerstand nicht so hoch ausfällt. Leider ist eine dunkelbraune Färbung des Kupfers nur ein Hinweis auf mögliche Oxidbildung, aber kein belastbares Kriterium.
(21.04.2022, 15:57)Florida Boy schrieb: [ -> ]Trübe da etwas im Fischen  LOL
Habe das Rasiererkabel nur angeführt, weil es aus Litze bestand, die durch die Isolierung oxidierte. Bei der Hausinstallation aus Draht ist mMn. die Oberfläche nicht so groß, weshalb der oxydbedingte Widerstand nicht so hoch ausfällt. Leider ist eine dunkelbraune Färbung des Kupfers nur ein Hinweis auf mögliche Oxidbildung, aber kein belastbares Kriterium.

Alles gut  LOL

Meiner Meinung nach hast du ganz schön Glück gehabt mit dem Rasierer. Der war wahrscheinlich schon länger defekt und die Kurzschlussströme haben die Adern so erhitzt, daß sie sich durch die Isolierung gebrannt haben.
Komisch, daß die Sicherung nicht ausgelöst hat, vielleicht eine alte Diazed?
Und Glück, daß die Bude nicht gebrannt hat.
Gruß
War mein erster, gekauft von Mutti ... eeeeewig her, darum auch nix mit Schutzschalter
OT an:
Der Schutzschalter sollte ja auch im Sicherungskasten sitzen und für das Bad besonders sensibel sein. Nicht im Rasierer.
OT aus.
Wenn Klang strahl, braucht man entweder Sonnkreme oder einen Geigerzähler LOL
Der Widerstand eines Lautsprecherkabels kann das Klangbild beeinflussen, weil der Dämpfungsfaktor des Verstärkers bei einer (beispielsweise) höherohmigen Anbindung weniger stark greift (siehe "Baßkontrolle"). (Je geringer der Dämpfungsfaktor desto "weicher" (bzw. "schwammiger" oder "sanfter") der Klang.)

Abhängig von der Frequenzweichenkonstruktion können aber mitunter noch zusätzliche Effekte zu beobachten sein.

Einfacher Test:
Man nimmt ein Lautsprecherkabel mit großem Querschnitt und lötet (beispielsweise) seriell einen 1 Ohm Zementwiderstand ein, den man (während des Hörens) zweitweilig (niederohmig) überbrückt.

Siehe auch:
Kopfhörer:
Der Frequenzgang eines Kopfhörers ist sehr drastisch von der Ausgangs-Impedanz des ihn "treibenden" Verstärkers abhängig.

Es bedeutet also einen großen Unterschied, ob man einen (beispielsweise hochohmigen) Kopfhörer an der Phones-Buchse eines CD-Players (hier sind an den Ausgängen der Operationsverstärker Vorwiderstände zwischen 56 und 120 Ohm verbaut) oder an der Phones-Buchse eines Verstärkers (Vorwiderstände im Bereich ab 220 Ohm) oder an einem Kopfhörerverstärker (Null-Ohm oder höher) betreibt.

Anmerkung:
Die Höhe des jeweils verbauten Vorwiderstandes bestimmt den resultierenden Frequenzgang des Kopfhörers in gravierendem Maße.
Dies ist auch gleichzeitig der Hauptgrund, weshalb ein und derselbe Kopfhörer in Foren völlig unterschiedlich (bzw. sogar gegenteilig) bewertet wird (Denn Jeder betreibt seinen Kopfhörer natürlich an anderen "Gerätschaften".).
Hast Du dazu mal Messungen? Womit entwickelt der Hersteller?
Hier gibt es dazu auch was:

https://in-akustik.de/de/webinare/
Nein, ich habe dazu keine Messungen.
Aber dies ist eigentlich auch gar nicht erforderlich, weil die Unterschiede dermaßen gravierend sind, daß man sie gar nicht überhören kann. Hier geht es also nicht um meßtechnische Nuancen (unterhalb der Hörschwelle) sondern wirklich um "Welten".

Siehe auch:
Kopfhörer und technische Daten - ein Elend
https://pelmazosblog.blogspot.com/2009/0...n-ein.html
Von In-Akustik ist für mich der Musikverlag/Vertrieb relevanter.
AtTest: Gute Beitrag. Ich mag deshalb Konzepte wie den Stax (eigener HV Amp) oder den AKG K1000, da sind die Verhältnisse klar.
At Test
Danke für die ausführliche Darstellung

Staune aber, dass ich wirklich der Einzige sein sollte, der einen erhöhten Leitungswiderstand bei älteren Kabeln festgestellt hat ? Kann ich gar nicht glauben.
Hatte mir deswegen extra einen neuen Satz Bananenstrippen angeschafft, weil die Alten auch schon schön warm wurden. Habe ich nicht für so unbekannt gehalten.
(22.04.2022, 10:48)Test schrieb: [ -> ]Der Widerstand eines Lautsprecherkabels kann das Klangbild beeinflussen, weil der Dämpfungsfaktor des Verstärkers bei einer (beispielsweise) höherohmigen Anbindung weniger stark greift (siehe "Baßkontrolle"). (Je geringer der Dämpfungsfaktor desto "weicher" (bzw. "schwammiger" oder "sanfter") der Klang.)

Das könnte ich mir tatsächlich nur vorstellen, wenn das Lautsprecherkabel 100m lang wäre, aber auf 2 - 3m Länge?
Woher soll der Klangunterschied kommen?

Schraubt doch einfach mal den Lautsprecher und Verstärker auf und schaut mit was für Kabeldurchmessern die Frequenzweichen und die Terminals verlötet sind.
Ich sage jetzt mal maximal mit 2,5mm2, eher kleiner.
Wo soll also der Sinn darin bestehen, größere Querschnitte außen zu verlegen? Der gleiche Querschnitt reicht völlig.

Der "Klang" müßte sich sozusagen IMMER durch einen doppelten Flaschenhals quetschen.

Das selbe gilt meiner Meinung nach mit den Cinchkabeln und den Versorgungsleitungen.
Das soll aber jeder halten, wie er möchte.
Gruß
Bei Cinch ist es eher die Kabelkapazität.
(22.04.2022, 13:38)HVfanatic schrieb: [ -> ]Bei Cinch ist es eher die Kabelkapazität.

Schon klar,
aber sind die Cinchkabel in der Regel viel zu kurz, um da signifikante Änderungen festzustellen und selbst wenn bliebe dann immer noch die "Engstelle" in den Geräten.

Ist wie gesagt nur meine Meinung als normaler Elektroinstallateur. Möchte hier auch keinen Messiaskomplex pflegen.
Vielleicht haben die Jahre auf dem Bau auch nur meine Holzohren vorangetrieben...  Denker
Gruß Dirk
Im AAA können die Jungs Kabel hören...
Jeder nach seinem Couleur. 

Das Leben ist einfach zu kurz für solche Belanglosigkeiten  Raucher
(22.04.2022, 14:09)HVfanatic schrieb: [ -> ]Im AAA können die Jungs Kabel hören...

Im Kopfhörerbereich mit KHV habe ich Unterschiede bzw. einen Unterschied feststellen können. Dies war reiner Zufall....und nicht reines Silber.  LOL
Hat mich wirklich überrascht. So nehme ich das für mich zur Kenntnis und weiß jetzt, welches Kabel für meinen Audeze besser geeignet ist.
Eine Diskussion darüber zu betreiben sehe ich für mich nicht. Ebenso die Geschichte mit der IKL.
Zitat:Hatte mir deswegen extra einen neuen Satz Bananenstrippen angeschafft, weil die Alten auch schon schön warm wurden.


Erwärmung der Bananenstecker?  Du betreibst eine Discothek, in der mehrere Crest3800 clippen?  Wink3
(22.04.2022, 14:09)HVfanatic schrieb: [ -> ]Im AAA können die Jungs Kabel hören...

Nana, jetzt läster mal nicht über die Jungs (und Mädels und Gemischten....) im Analogforum. Kabel hören können auch viele Redakteure in den einschlägigen Hifi Magazinen, die ich schon lange nicht mehr lese. Ich will gar keine Kabel erhören und poste dennoch kräftig im Analogforum. Man kann da viel Spaß haben und es geht meistens gesitteter als hier zu, da dort moderiert wird. Das hat auch was.

Gruß

Andreas
Ja, der Zivilisationsgrad ist eigentlich in allen anderen Foren höher. Was mir hier gefällt, ist die weitgehende Esoterikfreiheit.
Zitat:Kabel hören können auch viele Redakteure in den einschlägigen Hifi Magazinen

Die verdienen mit dieser Gabe Thumbsup  auch ihren Lebensunterhalt....Das ist wieder ein anderes Szenario und auch nachvollziehbar.  Sie machen nur ihren Job, in dem ss Spielregeln (Arbeitsanweisungen Smile ) gibt.
Zitat:Man kann da viel Spaß haben

???  In wie fern?  Die meisten Themen sind bereits wenig spassig, und dann die Antworten....diese unfassbaren Antworten.....Nur für "Männer mit Nerven"

Zitat:und es geht meistens gesitteter als hier zu, da dort moderiert wird.

DAS stimmt sogar. Allerdings ist das nur ein kleiner Trost....ein ganz kleiner. Dazu kommt der Umstand, das die Moderation jedwede "Kritik" an der Hörbarkeit irgendwelcher Phantasie Effekte  mit "Sanktionen" belegt. Wink3
Naja, ich habe viele Jahre glücklich mit diesen Phantasieeffekten gelebt. Bis ich DICH kennengelernt habe. So wurde aus dem Klanghörer ein technikverliebter Sammler... ;-) ;-) ;-)
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