Old Fidelity - HiFi Klassiker Forum

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Hallo,
fahre beide Schlepphebel nach unten. Dann wird das Speichenrad eingesetzt.
Man muss evtl. mit einem der Drehkränze etwas spielen, damit es sauber einrastet. Kann sein, das die Schlepphebel dann innerhalb der Führungsschiene minimal unterschiedlich stehen. Das macht nichts. Wichtig ist, das die untere Endposition etwas unterhalb der Andruckrolle bleibt, damit beim Laden der Cassette das Band nicht beschädigt wird.
Thema Sony PCM-R500 und R700 Einstellung vom Zahnkranz

Hallo Swobi

Danke für die schnelle Rückantwort.

Nach vielen Versuchen glaube ich,
habe die optimale Position der Zahnkränze gefunden.
Wird das Speichenzahnrad um nur einen Zahn versetzt gesteckt,
passen die Rollen in der unteren Endstellung nicht mehr.

Vorgehensweise der Einstellung nach der Montage:

1.)
Beide Zahnkranzteile bis zum mechanischen Anschlag zusammenfahren,
dabei müssen die beiden Rollenschlepphebeln in der Nähe der unteren Endposition sein.

2.)
Die beiden Kranzteile festhalten und gemeinsam so verdrehen,
dass der linke Schlepphebel nicht ganz die untere Endposition erreicht.

3.)
In dieser Stellung dann das Speichen-Zahnrad montieren.

[Bild: 06030009.jpg]

4.)
Die untere Endposition der beweglichen Rollen sehen dann so aus.
Alle Rollen stehen dann hinter den Fixierungsstiften des Kassettengehäuses.

[Bild: 06030011.jpg]

5.)
In der oberen Position erreicht der linke Rollenschlepphebel
mit nur sehr geringem Abstand seine Endstellung im vergleich zur Rechten.

[Bild: 06030012.jpg]


6.)
Da sich der Kranz nun weiter dreht, werden die Rollenschlepphebeln
über die beiden Federn im Kranz in den Aufnahmen der oberen Endstellungen festgezogen.

Ein Bild sagt mehr als tauschend Worte und ich hoffe, alles ist gut erkennbar.

Weiterhin erfolgreiche Grüße

greg
optisch sieht das einwandfrei aus. So muss es sein.
Wichtig ist aber, hier penibel vom alten Fett reinigen. Das gilt natürlich für beide Kränze:
[Bild: Zahnkranz.jpg]

Auch die Achse vom Speichenrad ist verklebt u. darf nicht vergessen werden. Nur wenn die ganze Mechanik super sauber ist u. frisch gefettet
wird, hat der linke Rollenschlepphebel einen satten Anpressdruck.
Hallo DAT lovers

To synchronize both gears on the Sony 4 DD mecha I believe that the genuine procedure is to use a small spindle to align holes between both gears and the frame.

[Bild: file.php?id=47814]
(05.06.2015, 13:11)hdrobien schrieb: [ -> ]Hallo DAT lovers

To synchronize both gears on the Sony 4 DD mecha I believe that the genuine procedure is to use a small spindle to align holes between both gears and the frame.

[Bild: file.php?id=47814]


Hello

have thought of me,
that there must be a simple process, so that the rings
during assembly at the factory synchronously to each other.

Where exactly these holes could be?

Many greetings from sunny Bavaria

greg
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Hallo

habe mir auch schon gedacht,
dass es ein einfaches Verfahren geben muss, damit die Dreh-Kränze
bei der Montage in der Fabrik synchron zueinander stehen.

Wo genau könnten diese Bohrungen sein?

Viele Grüße aus dem sonnigen Niederbayern

greg
(06.06.2015, 17:28)greg schrieb: [ -> ]have thought of me, that there must be a simple process, so that the rings during assembly at the factory synchronously to each other.

Where exactly these holes could be?
There is only one hole on each ring. And the hole on the frame is a a little bit above the capstan (see my picture).
Hallo,
habe ja schon ettliche dieser Laufwerke gerichtet und das Sanierungsprogramm ist eigentlich ausgereift. Aber heute ist ein bisher noch nie dagewesenes Problem bei einem 55er Laufwerk aufgetaucht:
Die rot markierten Achsen haben ein so großes Axialspiel, dass der untere Zahnkranz nicht mehr zuverlässig in das kleine Ritzel greift. Folge: Der zugehörige Rollenschlepphebel fährt nicht mehr hoch. Der Aufwand, mit Unterlegscheiben zu stabilisieren, wäre ziemlich hoch.


[Bild: Kranz.jpg]

gogosch

Hallo!
Habe in Bucht 2x PCM-R700 um 71,-- ersteigert.
Elektrisch OK mit wenigen Kopftrommelstunden aber den üblichen mechanischen Macken: versiffte Andruckrolle, verharztes Fett usw.
Leider fehlen bei beiden Geräten die Kassettenfachabdeckungen.
Hat jemand solche aus Schlachtgeräten (PCM-R500, PCM-R700, o.ä.) rumliegen?
Danke, schon mal.
Hallo DAT-Schrauber,

ich habe hier auch 2 PCM-R500 und einen PCM-R700 im Rack.

Kassettenfachabdeckung habe ich leider keine übrig.

Für ein Gerät habe ich jetzt beide Vierkant-Antriebsriemen
und die Andruckrolle bestellt.

Er hat zwar keine 100 Std (SK 88, 87) auf der Uhr,
aber beide Riemen sind gerissen und die Rolle ist "Steinhart und Hochglänzend".

Das unbekannte Standortumfeld haben die Gummiteile "zerstört".

Bei technischen Fragen zu diesen Geräten stehe ich gerne zur Verfügung.

Beste Grüße aus Niederbayern

greg
hallo

Nur für den Fall I Suche eine Kopftrommel für eine DTC A8 (DOU-03D).

Die gleichen wie für das PCM R500 und das DTC ZA5ES

Vielen Dank im Voraus.
hallo

ich habe 3 DAT

sony DTC-670
sony DTC-57ES
panasonic 3700

die zwei sony habe ich repariert, nur der pana, der will nicht mehr, kommt tonhackfleisch heraus, aber die mechanik, einwand frei !

Drinks

(16.06.2015, 08:31)hdrobien schrieb: [ -> ]hallo

Nur für den Fall I Suche eine Kopftrommel für eine DTC A8 (DOU-03D).

Die gleichen wie für das PCM R500 und das DTC ZA5ES

Vielen Dank im Voraus.

vous ici ??
(16.06.2015, 19:23)dedefr schrieb: [ -> ]
(16.06.2015, 08:31)hdrobien schrieb: [ -> ]hallo

Nur für den Fall I Suche eine Kopftrommel für eine DTC A8 (DOU-03D).

Die gleichen wie für das PCM R500 und das DTC ZA5ES

Vielen Dank im Voraus.

vous ici ??

Dans tous les bons coups Drinks
(09.05.2015, 16:59)x-terminator schrieb: [ -> ]Auch wenn der XD-S1100 (noch) ohne Probleme läuft, würde ich auf jeden Fall mal einen Blick auf die Digital-/Servo-Platine unter dem Laufwerk werfen. Möglicherweise sind auch hier die Elkos bereits ausgelaufen und stellen eine tickende Zeitbombe dar, welche schnellstmöglich entschärft werden muß.

Nur kurz mal ein kleines Danke an den DAT-Experten. Hatte endlich Zeit, in meinen Aiwa XD-S1000 die Kondensatoren der Servo-Platine anzusehen, und siehe da - alle defekt. Zum Glück noch im Frühstadium des Auslaufens, sodass die Platine noch nicht beschädigt ist und alles mit neuen Folien statt Elkos wieder schön geflickt werden kann. Sonst wäre das gut erhaltene Gerät wegen zehn kleinen Billig-Elkos in der Tat bald defekt gewesen.
Merkwürdig, warum Aiwa da auf Elkos gesetzt hat. Zumal sie die Teile extra noch in Plastikhäuschen gesteckt haben. Für den Aufwand hätte sie dann auch sicherlich zuverlässigere Folien bekommen.

Danke und Grüße - Frank
Update: nix Folie, die Elkos sind µF! Ich schätze mal, der Versuch, die so klein zu machen, war damals noch nicht sehr ausgereift, wie bei den ersten PC-Mainboards. Deshalb wohl auch keine lange Lebensdauer. Ich konnte bei keinem der 13 defekten Elkos überhaupt noch µF-Werte messen. Im SM stehen leider nur die nackten Zahlen (auch keine Legende), als z.B. "C101 22/10", was ich dann mit 22nF, 10V interpretiert habe.
Ist beachtlich, dass das Gerät noch funktionierte. Sogar, als ich Folien mit den nF-Werten eingelötet hatte, lief das Teil noch fehlerhaft, blieb dann nach ein paar Sekunden stehen. Jetzt sind wieder Elkos drin und das Ding ist erst mal gerettet.

[Bild: Elkos.jpg]

Kleine Elkos - fast schon SMD. Dazu die kleinen Gehäuse.


Viele Grüße - Frank
Wenn Werte nF sind, ist das immer angegeben. Normal sind idR µF, außer bei Keramik/Folie/Styro/Mica etc, da sind es pF, es sei denn, es findet sich ein (auch vorangestellter) Dezimalpunkt im Wert, dann bedeutet er wieder µF.
Ich habe erst einmal aufgedruckte nF-Werte gesehen, bei einem russischen Olpapierkondensator. Aber da stand dann eben auch klar nF drauf.
Die kleinen viereckigen Dinger auf dem Bild sind Tantal Elkos, sie gehören zu den langlebigen Kondensatoren.
Die Ausfallquote ist sehr klein, die Wahrscheinlichkeit, das alle auf dem Bild defekt sind geht gegen Null.

Gruß Ulrich
(18.06.2015, 20:11)uk64 schrieb: [ -> ]Die kleinen viereckigen Dinger auf dem Bild sind Tantal Elkos

Nee, sieht nur so aus. Es sind kleine Plastikgehäuse, in die sie die Elkos gesteckt haben, warum auch immer. Der Ausfall aller Elkos dieser Art auf der Servoplatine ist beim XD-S11000 anscheinend üblich, kann man auch anderswo nachlesen. Ich habe zum Glück auf den Tipp vom "x-terminator" hin nachgesehen.

Grüße - Frank
Hallo DAT-Freunde.

Mal eine Frage zum XD-S1100.

Hab auch einen der nach wie vor tadellos funktioniert. Da ich aber schon öfter gelesen hab, dass bei dem Gerät gerne die Elkos auslaufen und dann sogar die Platinen irreparabel zerstören können hab ich mir gedacht es wäre gut den mal zu zerlegen und auch wenn noch keine Schäden erkennbar sind vorsichtshalber die Dinger auszutauschen.

Welche sollten da auf jeden Fall erneuert werden? Wenn ich mich recht erinnere wurde da in einem anderen Forum schon sehr viel drüber geschrieben - auch von Swobi.

Swobi - interessantes Problem was Du da mit dem 55er hast - sowas hatte ich auch noch nie. Wie kommt es zu diesem Axialspiel?

Übrigens - wo hast Du die ganzen Metallzahnräder alle her. Produziert Du weißt schon wer jetzt speziell nur noch für Dich weil auch in Ebay keine Auktionen mehr drin sind?

Vor allem - wo ist DATGrüni - schon lange nichts mehr von Ihm gelesen auch im anderen Forum. Liegst Du auf den Bahamas in der Sonne?Dance3
(19.06.2015, 04:04)ghalifidely schrieb: [ -> ]Mal eine Frage zum XD-S1100.

Siehe Foto. Die viereckigen Plastik-Böxchen, die aussehen, als wären es gar keine Elkos, findest Du nur auf der Servoplatine, rund zehn Stück. Bodenplatte lösen, dann siehst die Platine, allerdings musst Du die verdeckte Seite anschauen, die Platine ist die beidseitig beschaltet. Dazu musst Du sie sowieso ausbauen. Bei mir sah man sofort, dass schon Masse aus den Elkos ausgetreten war, zum Glück noch nicht viel. Auch mein XD-S11000 funktionierte komischerweise einwandfrei, obwohl die Elkos teilweise Totalschaden waren und nur noch bis 100nF oder so anzeigten, was mich hinsichtlich der Werte zunächst verwirrte. Vielleicht dienen die nur als Impulspuffer für Schaltvorgänge.

Viele Grüße - Frank

gogosch

Viele dieser Elkos dienen nur zur Siebung und Entkopplung der Versorgungsspannung.
Da merkt man den Kapazitätsverlust nicht sofort.
Bei Tantals gibt es nur 2 Zustände: OK oder Kurzschluss. Ein Tantal mit Kapazitätsverlust ist mir noch nie untergekommen.
Einen Nachteil haben Tantals: Sie sind nicht schaltfest und extrem empfindlich gegen Überspannung.
Sollten eigentlich nie zur Siebung der Versorgungsspannung in der PSU verwendet werden.
Atgogosch
Hallo - zum zweiten Mal: die Problemkondis beim XD-S11000 sind keine Tantals, sie sehen durch die Becherchen oder kleinen Plastikboxen nur so aus. Drin stecken ganz normale, sehr kleine, radiale Elkos. Wenn Du genau wissen willst, was die machen, "Hifi-Engine" hat das SM. Ich habe die Schaltung nicht kapiert, bei mir reicht's in der Hinsicht leider (noch) nur für Röhrenradios oder -verstärker. Das weiß man, was man hat, immerhin.
Sorry, DAT-Recorder sind nicht meine Welt, bin aber trotzdem froh, dass ich das Teil gerettet habe.

Gruß - Frank
Ich habe hier drei 1100er AIWA's. Keiner scheint mehr rettbar zu sein. Alle Platinen heftig angegriffen. Bei einem hat ein defekter Wickelmotor sogar den Steuerchip überhitzt.

ghalifidely
Meinst Du die Zahnräder von Axel Hucht? Ja, davon habe ich noch ein paar in Reserve.
Den 55er Drehkranz habe ich im Griff. Dafür zickt jetzt der R.E. rum.

Frage an die DTC-2000er Besitzer hier:
Teilt Jemand die Erfahrung, das der das Klangbild aufhellt und zuspitzt?

Nach mehreren Jahren weltweiter Suche habe ich jetzt in Japan ein funtionierendes Zweitgerät als Reparaturvorlage für meinen Mitsubishi D-1000 ersteigert. Hoffentlich kommt der heil hier an.
War am Überlegen, gleich noch einen DTC-1500 zu kaufen. Die gibt es da drüben, wie hier die 55er.
ghalifidely
Meinst Du die Zahnräder von Axel Hucht? Ja, davon habe ich noch ein paar in Reserve.
Den 55er Drehkranz habe ich im Griff. Dafür zickt jetzt der R.E. rum.
[/quote]

Genau die Zahnräder meine ich - also hast Du nur Dein Lager gut aufgefüllt als es noch welche gab - da hab ich leider zu spät erst zugegriffen als schon fast alles weg war. Ich dachte jetzt dass Axel wieder welche baut und sie nur noch Dir liefert.

Jetzt mal aber eine ganz andere Frage an die hier versammelten Experten. Hab die Frage gerade in einem anderen Forum gestellt weil mich das schon lange interessiert - bis jetzt aber noch keine brauchbaren Antworten bekommen.

Was bewirken die bei folgendem modifizierten Sony-Player zu sehenden aufgelöteten Kupferplatten auf den Elkos. Dachte mir es könnte sein dass diese Modifikation eventuell die Elkos kühlt. Vielleicht auch eine abschirmende Wirkung - zumindest auf Wandlerbausteinen etc. wie man das auch öfter sieht. Jedenfalls scheinen solche Tuningmaßnahmen recht verbreitet zu sein.






[Bild: Sony_SCD_1_modifiziert.jpg]
Gehortet habe ich die Zahnräder jetzt auch nicht, nur ein paar für den Eigenbedarf. Wenn aber genügend Nachfrage besteht, kann wieder nachproduziert werden. Ich hatte zwei Anfragen, was von den aktuell in der Bucht angebotenen Zahnrädern des Dr. G. zu halten ist.
Würde ich in meine Geräte ganz sicher nicht einbauen. Sachliche Infos von mir nur per Mail.

Der Sony Player erinnert mich an die Kupferorgie im Pioneer PD-93 Elite.

gogosch

Hallo!
Versuche es hier nochmals: Suche für OTARI DTR-90 DAT-Recorder Service Manual + Schaltplan.
Ein an sich geniales Gerät mit exzellenten Wandlern und diskretem Aufbau.
Der Servo zickt manchmal rum und die Error-LED leuchtet kurz rot auf. Irgendwie stimmt der Fangbereich nicht ganz, obwohl die RF-Kurve wie aus dem Bilderbuch ist.
Dann wieder läuft das Teil stundenlang ohne Macken.
Irgendwie wäre es um das Gerät schade, da es gerade mal 45 Kopfstunden hat.
Danke!
LG
H.